Stadt der Verlierer

Flüchtlinge an der Grenze von Mexiko zu den Vereinigten Staaten © AP Archiv
Von Corina Niebuhr und Charlotte Knothe · 28.06.2006
Nach Altar - 70 Kilometer vor der amerikanischen Grenze - hat sich bis vor kurzem kaum jemand verirrt. Doch die geänderten Routen der Migranten, die die neuen Sperranlagen an der mexikanisch-amerikanischen Grenze umgehen wollen, haben dem verstaubten Wüstenort einen zweifelhaften Boom beschert.
Jetzt kommen sie alle hierher: Diejenigen, die auf der Suche nach Glück und Wohlstand die Grenze passieren wollen. Und diejenigen, die von der Verzweiflung dieser Menschen profitieren: Die Schlepper und die Banditen. Hunderttausende kommen jedes Jahr nach Altar, der letzten mexikanischen Station auf der Reise ins Ungewisse.

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