Seit 17:05 Uhr Studio 9

Montag, 20.05.2019
 
Seit 17:05 Uhr Studio 9

Kompressor | Beitrag vom 12.03.2015

Spezialsendung zu Fritz J. RaddatzEr war eine Vielheit

Podcast abonnieren
(picture alliance / dpa / Christian Charisius)
Journalist und Autor Fritz J. Raddatz ist 26. Februar 2015 gestorben (picture alliance / dpa / Christian Charisius)

Fritz J. Raddatz war eine schillernde Figur, anregend und anstrengend zugleich - wie es sich aus den Nachrufen nach seinem Freitod herauslesen lässt. Mit einer "Kompressor"-Spezialsendung sagen wir: "Goodbye, Fiete".

Deutschlandradio Kultur feiert einen großen Hedonisten - Fritz J. Raddatz war immer eine zwiespältige Figur.

Unter dem Titel "Goodbye, Fiete" werden in dieser Kompressor-Spezialsendung nicht nur die schillernden Seiten von Raddatz beleuchtet. Diedrich Diederichsen beschreibt etwa den verhinderten "Dandy" Raddatz. Joseph Wälzholz vom Feuilleton-Beobachtungsportal "Der Umblätterer" stellt das stilistische Programm für eine Fritz J. Raddatz-Schreibschule zusammen. Aus unseren Archiven spielen wir eine Originalton-Collage von Raddatz selbst. Zudem hören Sie einen Auszug aus dem Personenregister seiner "Tagebücher 1982-2001" und die Hitliste der häufigsten Erwähnungen.

Fritz J. Raddatz war von 1976 bis 1985 Feuilletonchef der Zeit in Hamburg. Am 26. Februar ist der Kritiker und Autor im Alter von 83 Jahren gestorben - in einem begleiteten Freitod. Einen Tag später erschien sein vielleicht letztes Buch "Jahre mit Ledig".

Mehr zum Thema:

Zum Suizid von Fritz J. Raddatz - Ein letztes Ausrufezeichen
(Deutschlandradio Kultur, Lesart, 27.02.2015)

Schriftsteller, Lektor und Publizist - Zum Tode von Fritz J. Raddatz
(Deutschlandfunk, Büchermarkt, 26.02.2015)

Fritz J. Raddatz gestorben - Streitbarer Unruhestifter
(Deutschlandfunk, Aktuell, 26.02.2015)

Raddatz hält Muslimbrüder für nicht demokratiefähig
(Deutschlandfunk, Interview, 03.08.2013)

Grass als "neuer Grimmelshausen"
(Deutschlandradio Kultur, Fazit, 16.10.2012)

Fazit

ESC-Finale in Tel AvivSchlagershow im Konfliktgebiet
Der niederländische Beitrag von Duncan Laurence ist der Sieger des diesjährigen ESC. Ein junger Mann sitzt an einem Keyboard und singt in ein Mikrofon auf einer Bühne. (Ilia Yefimovich / dpa )

Der diesjährige Eurovision Song Contest in Tel Aviv ist und war umstritten. Der Nahostkonflikt und die Debatte über die antisemitische BDS-Bewegung prägten das Vorfeld. Unser Kritiker Martin Mair hat einen perfekt durchkomponierten Abend erlebt. Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur