SPD-Verkehrsexpertin fordert neue Gesetzgebung für Elektrofahrräder
Der Gesetzgeber müsse mit der Zeit gehen, meint Kirsten Lühmann (SPD). Handlungsbedarf sieht die Bundestagsabgeordnete insbesondere bei E-Bikes, die über 25 Kilometer pro Stunde erreichten.
"Wenn wir über die 25 km/h kommen, kommen wir deutlich in einen Bereich, wo wir gesonderte Regelungen finden sollten, weil wir dann nicht mehr in dem üblichen Fahrradbereich sind, sondern schon eher in Richtung Mofa gehen", sagte Lühmann, die heute auf dem 50. Verkehrsgerichtstag in Goslar ein Forum zum Thema Elektrobikes leitet.
Kritisch äußerte sich die Polizistin auch über Bierbikes. Es stelle sich die Frage, ob die mit Steuergeldern finanzierten Straßen der richtige Ort für diese Fahrzeuge seien. Die Abgeordnete sprach sich dabei für Sondergenehmigungen aus. Es stelle sich vor allem die Frage, wie betrunken man sein dürfe, wenn man nicht an der Lenkstange sitze. Als Lenkender habe man auf einem Bierbike keine Möglichkeit zu bremsen, wenn alle anderen weiterträten. "Das Ding fährt weiter", warnte Lühmann.
Sie können das vollständige Gespräch mindestens bis zum 26.6.2012 als MP3-Audio in unserem Audio-on-Demand-Player nachhören.
Kritisch äußerte sich die Polizistin auch über Bierbikes. Es stelle sich die Frage, ob die mit Steuergeldern finanzierten Straßen der richtige Ort für diese Fahrzeuge seien. Die Abgeordnete sprach sich dabei für Sondergenehmigungen aus. Es stelle sich vor allem die Frage, wie betrunken man sein dürfe, wenn man nicht an der Lenkstange sitze. Als Lenkender habe man auf einem Bierbike keine Möglichkeit zu bremsen, wenn alle anderen weiterträten. "Das Ding fährt weiter", warnte Lühmann.
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