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Sonntag, 23.09.2018
 
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Sein und Streit | Beitrag vom 09.09.2018

Soziologe Frank AdloffÜber den Sinn des Gebens

Moderation: Christian Möller

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Eine Frau steckt eine Geldmünze in eine Spendendose, die ein Mann hält. (imago/GlobalImagens)
Auf dem Geben beruht unsere Gesellschaft, sagt der Soziologe Frank Adloff. (imago/GlobalImagens)

Wie viel Eigennutz und wie viel Altruismus steckt in uns? Und was leisten Geben und Nehmen für den Zusammenhalt der Gesellschaft? "Sein und Streit" diskutiert mit dem Soziologen Frank Adloff über die "Politik der Gabe".

Die Wirtschaftswissenschaften haben unrecht: Nicht auf dem Tausch beruht unsere Gesellschaft, sondern auf der Gabe. Zu diesem Ergebnis kommt der Hamburger Soziologe Frank Adloff. Denn anders als der Tausch, sei das Geben immer bedingungslos und schaffe so Beziehungen, die auf Vertrauen beruhen.

Zugleich aber hat es die reine Gabe in der modernen Gesellschaft schwer: Sie wird unsichtbar gemacht, verpönt oder profitabel gemacht. Woran das liegt, welche Chancen die Gabe im Internet hat und wie eine Politik der Gabe aussehen könnte, darüber sprechen wir mit Frank Adloff in dieser Ausgabe von "Sein und Streit".

Kommentar zur WHO-Studie: Dem Denken Beine machen

Die Deutschen bewegen sich zu wenig – zu diesem Ergebnis kommt die Weltgesundheitsorganisation in einer aktuellen Studie. Die körperlichen Folgen sind fatal – ganz zu schweigen von den philosophischen, kommentiert Florian Werner.

Philosophische Orte: Rousseau auf der Petersinsel

Wie wirken Orte auf das Denken? Und prägen umgekehrt Denker Orte? In unserer Reihe begeben uns ganz physisch auf die Spuren der Philosophie und lassen uns vor Ort die Geschichten erzählen, die sie geprägt haben. Zum Auftakt folgen wir Jean-Jacques Rousseau "zurück zur Natur", auf die Schweizer Petersinsel. Raphael von Matt hat dort Rousseaus "Träumereien" nachgelauscht.

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