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Tonart | Beitrag vom 26.01.2016

Soundscout: Masaa aus Dresden und anderswoPreisgekrönte Songdichter

Von Martin Risel

Die vier Musiker von Masaa haben sich in Dresden kennengelernt. (Christian Debus)
Die vier Musiker von Masaa haben sich in Dresden kennengelernt. (Christian Debus)

Irgendwo zwischen Jazz, Weltmusik und vertonter Poesie sind die Songs von Masaa um den libanesischen Sänger Rabih Lahoud zu verorten. Ihre oft improvisierte Musik ist am besten live bei Konzerten zu erleben.

Es ist nicht immer leicht, eine Band zu verorten, musikalisch und geographisch. Die vier Musiker von Masaa haben sich in Dresden kennengelernt, leben an verschiedenen Orten in Deutschland, treffen sich immer wieder irgendwo zum Üben und zu Konzerten. Und ihre oft improvisierte Musik schwebt irgendwo zwischen Jazz, Weltmusik und vertonter Poesie umher – "Improesie" nennen das die Künstler um den aus dem Libanon stammenden Sängerdichter Rabih Lahoud.

Sänger Rabih Lahoud der Band Masaa stammt aus dem Libanon. (Christian Debus)Sänger Rabih Lahoud der Band Masaa stammt aus dem Libanon. (Christian Debus)

Damit haben Masaa den Bremer Jazzpreis und den RUTH-Förderpreis des Tanz- und Folkfestivals Rudolstadt gewonnen und bisher zwei Alben veröffentlicht, ein drittes ist in Arbeit. Bis dahin – und am besten – sind sie immer wieder bei Konzerten zu erleben.

Masaa spielen am 26. Januar um 11.30 Uhr in Freiburg und um 20 Uhr in Basel sowie am 29. Januar in Schopfheim. Demnächst dann am 11. März in Lübeck und am 12. März in Weinstadt.

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