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Im Gespräch | Beitrag vom 03.12.2018

Sookee alias Nora HantzschRapperin gegen Rechts

Sookee im Gespräch mit Matthias Hanselmann

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Sookee live auf dem Ruhrpott Rodeo Festival auf dem Freigelände am Flughafen Schwarze Heide, aufgenommen am 06.08.2016 (imago / Future Image)
Die Rapperin Sookee live auf dem Ruhrpott Rodeo Festival (imago / Future Image)

Die Rapperin Sookee beschäftigt sich in ihren Songs mit Homophobie und dem Aufschwung der Rechtspopulisten. Als ehemalige Gender-Studies-Studentin lässt die 34-Jährige auch akademisches Wissen in ihre Texte einfließen.

"Ich rappe, weil ich es kann." Die deutsche Rapperin Sookee hat guten Grund zu Selbstbewusstsein. Ihre gesellschaftskritische Musik wird mit hohen Klickzahlen im Netz belohnt. "Ich fände es toll, wenn wir kein Problem mehr mit rechten Ideologien und Verschwörungstheorien hätten. Dann könnte ich nur noch total schöne Love-Songs machen", sagt sie. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg, befürchtet die Musikerin.

Die Mutter einer kleinen Tochter sorgt sich vor allem um Kinder, die in Neonazi-Kreisen aufwachsen. "Eine ganze Generation von Nazis kommt nach, und das wird in der Debatte zu wenig berücksichtigt".

Sie bezeichnet sich selbst als "Meinungsfrau" und ist froh, politische Debatten anstoßen zu können. Sookee kritisiert etwa auch, dass Menschen lediglich medikamentiert würden, um sie auf dem Arbeitsmarkt wieder leistungsfähig zu machen, obwohl sie gar nicht krank sind.

Das Gespräch mit der Rapperin Sookee mit ist eine Wiederholung vom 11.4.2017.
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