Skulpturen des US-Pavillons wegen Geldmangels bei der Biennale in Venedig gestrandet

Die Skulpturen des US-amerikanischen Künstlers Alma Allen im Pavillon der USA sind wegen Geldmangels bei der Biennale in Venedig gestrandet. Das berichtet der österreichische ”Kurier”. Demnach fehlt der US-Vertretung eine Million Dollar, um die Skulpturen des Bildhauers zurück in die USA zu transportieren. Die Kunstwerke bestehen aus Bronze und Stein. Sie sind zum Teil abstrakt oder erinnern an Muscheln und Schnecken. Die Künstlerauswahl für den US-Pavillon oblag den Angaben zufolge lange Zeit einem Gremium aus US-Kunstexpertinnen und -experten. Für die Abwicklung sorgte eine Agentur, die im Mäzenatentum der USA vernetzt war und entsprechende Geldmittel aufzustellen wusste. Unter US-Präsident Trump ist nun das US-Außenministerium zuständig, das aber nur begrenzte Mittel bereitstellt. Die Biennale in Venedig geht am 22. November zu Ende.