Skulpturen des US-Pavillons wegen Geldmangels bei der Biennale in Venedig gestrandet

    Auf der 61. Internationale Kunstausstellung der Biennale von Venedig 2026 der Pavillon der USA mit dem Titel „Call Me the Breeze“ und Skulpturen der US-Bildhauers Alma Allen.
    Außenansicht des Pavillons der USA mit dem Titel „Call Me the Breeze“ und Skulpturen der US-Bildhauers Alma Allen auf der 61. Biennale von Venedig 2026. © IMAGO / ZUMA Press / IMAGO / Mirco Toniolo / Agf
    Die Skulpturen des US-amerikanischen Künstlers Alma Allen im Pavillon der USA sind wegen Geldmangels bei der Biennale in Venedig gestrandet. Das berichtet der österreichische ”Kurier”. Demnach fehlt der US-Vertretung eine Million Dollar, um die Skulpturen des Bildhauers zurück in die USA zu transportieren. Die Kunstwerke bestehen aus Bronze und Stein. Sie sind zum Teil abstrakt oder erinnern an Muscheln und Schnecken. Die Künstlerauswahl für den US-Pavillon oblag den Angaben zufolge lange Zeit einem Gremium aus US-Kunstexpertinnen und -experten. Für die Abwicklung sorgte eine Agentur, die im Mäzenatentum der USA vernetzt war und entsprechende Geldmittel aufzustellen wusste. Unter US-Präsident Trump ist nun das US-Außenministerium zuständig, das aber nur begrenzte Mittel bereitstellt. Die Biennale in Venedig geht am 22. November zu Ende.