Sexualisierte Bilder: EU-Kommission startet Untersuchungen zum KI-Tool Grok

    Die Applikation App X, ehemals Twitter ist auf dem Display eines Smartphones zu sehen.
    X © picture alliance / dpa / Silas Stein
    Weltweit gibt es Empörung über kinderpornografische Bilder - erstellt mit dem KI-Chatbot Grok und verbreitet über die Plattform X von Elon Musk. Die EU-Kommision startet nun Untersuchungen. Sie wies die Plattform X an, alle Dokumente und Daten zu ⁠Grok bis zum Jahresende ‌aufzubewahren. Die auf X verbreiteten Bilder von unbekleideten Frauen und Kindern seien rechtswidrig und empörend, erklärte die Kommission am Donnerstag. KI-generierte sexualisierte Darstellungen waren zuletzt von der Bundesregierung sowie von ​Großbritannien ​und Frankreich kritisiert worden. Das KI-Instrument Grok hatte auf Anforderung Bilder von Frauen und Minderjährigen in extrem knapper Kleidung erzeugt – auch von Personen des öffentlichen Lebens. Die EU-Kommission erklärte dies bereits als illegal, Musk tat die Kritik jedoch ab.