Sender ABC klagt gegen Trump-Regierung wegen Verletzung der Meinungsfreiheit

    Vergoldeter Untersetzer mit der Aufschrift "45th" und "Trump". Im Hintergrund US-präsident Donald Trump
    Vergoldeter Untersetzer mit der Aufschrift "45th" und "Trump". Im Hintergrund US-präsident Donald Trump © imago | MediaPunch
    Der US-Fernsehsender ABC befindet sich seit längerem im Konflikt mit der Trump-Regierung. Der Kanal und sein Mutterkonzern Disney werfen ihr vor, die Meinungsfreiheit zu verletzen, indem sie die Sendelizenzen von ABC bedroht. Jetzt hat der Sender den seltenen Schritt unternommen, die Bundesbehörde "Federal Communications Commission", kurz FCC, zu verklagen. ABC begründet das damit, dass die Forderung der Behörde nach einer vorzeitigen Überprüfung seiner Sendelizenzen eine "existenzielle Bedrohung“ für seinen Betrieb darstellt. In der Klage fordern ABC, Disney und acht lokale Sender, das Verfahren zu stoppen. Die Regierung von Präsident Trump führt über die Behörde FCC eine Offensive gegen Medien, die sie als übermäßig kritisch erachtet. In der Klage wirft ABC der Regierung eine Vergeltungskampagne vor, aus einem einzigen Grund: "Sie sind nicht einverstanden mit dem, was ABC sendet“.