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Zeitreisen / Archiv | Beitrag vom 23.04.2014

SemantikAlles klar?

Die Forderung nach Transparenz und ihre Geschichte

Von Christian Möller

Aktivisten demonstrieren am 18.10.2012 in Berlin vor dem Reichstag für mehr Transparenz bei den Nebeneinkünften von Bundestagsabgeordneten.  (picture alliance / dpa / Kay Nietfeld)
Aktivisten demonstrieren in Berlin vor dem Reichstag für mehr Transparenz bei den Nebeneinkünften von Bundestagsabgeordneten. (picture alliance / dpa / Kay Nietfeld)

Transparenz ist eines der wichtigsten Schlagworte des gesellschaftlichen Diskurses. Doch der Traum von totaler Durchsichtigkeit ist nicht erst eine Erfindung des digitalen Zeitalters.

Alles sehen, alles wissen, alle menschlichen Gedanken lesen zu können, ist ein uralter Menschheitstraum. Immanuel Kant sah den ewigen Frieden zwischen den Völkern nur dann eintreten, wenn eine größtmögliche, ja sogar radikale Offenheit herrsche. Doch seit der Antike hadern Priester, Richter, Philosophen, Künstler und Politiker mit der Unzugänglichkeit von Herzen, Seelen oder Gehirnen.

Transparenz bleibt eine gesellschaftliche und private Utopie und ist dennoch das Schlagwort des 21. Jahrhunderts. Wie viel Transparenz brauchen wir? Hören Sie dazu eine Sendung von Christian Möller. 

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

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