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Sein und Streit | Beitrag vom 12.02.2017

Sein und Streit - die ganze SendungDie Eliten und das Gemeinwohl

Moderation: Joachim Scholl

Gegen TTIP und Ceta demonstrieren mehrere tausend Menschen aus ganz Deutschland am 17.09.2016 in Frankfurt am Main (Hessen). Dabei steht auf einem Schild "Gemeinwohl statt Konzerninteressen". (picture alliance / dpa / Boris Roessler)
Demonstration gegen TTIP und CETA am 17.09.2016 in Frankfurt/Main. (picture alliance / dpa / Boris Roessler)

Die Eliten sind in Verruf geraten: Sie tun nichts für die Allgemeinheit, heißt es, sondern sind korrupt, abgehoben und nur auf den eigenen Vorteil bedacht. Trifft das zu? Und wie können die Eliten wieder dem Gemeinwohl verpflichtet werden?

Braucht die Demokratie Eliten?

Korrupt, abgehoben, verlogen: Die Eliten stehen unter Beschuss. Andererseits ist ein funktionierender Staat ohne Vordenker nur schwer vorstellbar, wie schon Platon in seiner Schrift "Politeia" darlegte. Wie aber wäre zu gewährleisten, dass Eliten wirklich dem Gemeinwohl dienen? Und wie entscheidet sich, wer zur Elite gehört? Anlässlich der Bundespräsidentenwahl diskutieren über diese Fragen in "Sein und Streit" der Soziologe und Elitenkritiker Michael Hartmann und der Philosoph Eike Bohlken.

Außerdem in der Sendung:

"Die Herrschaft der Wenigen" - Einblick in die Meritokratie Singapurs
Ein Beitrag von Gerd Brendel

Als der Stadtstaat Anfang der 60er-Jahre seine Unabhängigkeit von Großbritannien erlangte, war Singapur ein bettelarmes Entwicklungsland. Mittlerweile zählt es zu den reichsten und politisch wie ökonomisch zu den stabilsten Asiens. Ein perfektes Gemeinwesen dank seiner Eliten? Auf der Suche nach dem Erfolgsgeheimnis traf Gerd Brendel Politologen, Philosophen und Manager.

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