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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 09.03.2020

Schwer zu überwachenWie Rechtsterroristen an Waffen kommen

Von Alexander Bühler

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Im Innenministerium werden im Juni 2012 sichergestellte Gegenstände einer zuvor bei der in Brandenburg verbotenen Neonazi-Gruppe "Widerstandsbewegung in Südbrandenburg" durchgeführten Razzia präsentiert. (picture alliance / imageBROKER / Björn Kietzmann)
Bei einer Neonazi-Gruppe sichergestellte Gegenstände: Nimmt die Bewaffnung der Rechtsextremisten zu? (picture alliance / imageBROKER / Björn Kietzmann)

Hier ein Gewehr, dort ein paar hundert Schuss: Die Rechtsextremisten und Rechtsterroristen rüsten auf, innerlich und bei der Bewaffnung. Ihre internationale Vernetzung spielt dabei eine wichtige Rolle – und auch die Nutzung digitaler Technologie.

Es war nur eine kleine, aber sehr beunruhigende Meldung vor einer Woche: Munition eines bayerischen Polizei-Sondereinsatzkommandos taucht bei der mutmaßlich rechtsextremen Vereinigung "Nordkreuz" auf. Eine unheilvolle Verquickung, die da möglicherweise sichtbar wird. Die Rechtsextremen rüsten auf, sie vernetzen sich international mit ihren Sympathisanten.

Alexander Bühler versucht einen Einblick in eine Szene, die sich trotz bestehender Waffengesetze scheinbar spielend leicht mit scharfen Waffen versorgen kann.

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