Schweizer Museen übertragen geraubte Benin-Kunst an Nigeria

Mehrere Museen in der Schweiz wollen geraubte Kunstwerke nach Afrika rücküberführen. Dazu haben jetzt Genf und Zürich die Eigentumsrechte von 28 Benin-Bronzen und anderen Artefakten an Nigeria übertragen. Weitere Rückgaben aus anderen Städten sind geplant. Die Kunstwerke stammen aus dem ehemaligen Königreich Benin und gelangten während der Kolonialzeit nach Europa. Die Rückgabe gilt als wichtiger Schritt bei der Aufarbeitung kolonialen Unrechts. Auch weitere europäische Länder, darunter Deutschland und Frankreich, haben Raubgüter aus Benin zurückgegeben. Anfang Februar hatte die Universität Cambridge 100 Bronzen restituiert.