Schweden lockte Tausende zu Usedomer Musikfestival

Mit einem Besucherplus im Vergleich zum Vorjahr und glücklichen Gesichtern der Organisatoren ist das 33. Usedomer Musikfestival zu Ende gegangen. 15.000 Besucher seien zu 28 Konzerten gekommen, bilanzierte Festivalintendant Hummel. 15 davon seien ausverkauft gewesen. Zu den ausverkauften Konzerten gehörten demnach zwei Abende mit Musik von Abba im deutschen und im polnischen Teil der Insel. Das Programm des Usedomer Musikfestivals ist grundsätzlich genreübergreifend aufgestellt, im Kern gibt es aber klassische Musik.Gastland des dreiwöchigen Festivals war dieses Jahr Schweden - zur Feier der 75-jährigen diplomatischen Beziehungen zu Deutschland. Doch Usedom verbindet eine viel längere Geschichte mit dem skandinavischen Land. Seit Ende des Dreißigjährigen Krieges 1648 und bis 1720 gehörte die Insel zum Königreich Schweden. Die Konzerte des diesjährigen Festivals fanden Hummel zufolge an Orten statt, an denen Usedoms schwedisches Jahrhundert bis heute Spuren hinterlassen hat: von Peenemünde, wo König Gustav II. Adolf 1630 an Land ging, bis Wolgast, von wo aus sein Leichnam 1633 nach Schweden eingeschifft wurde.