Schweden debattiert über Neuauflagen von Kinderbuchklassikern

    Ein Mädchen liest in Düsseldorf in einem Pippi Langstrumpf-Buch
    Astrid Lindgrens "Pippi Langstrumpf"g © picture alliance / dpa / Martin Gerten
    In Schweden sorgen einige Neuinterpretationen von Kinderbuchklassikern für Diskussionen - etwa von Astrid Lindgrens "Pippi Langstrumpf", Tove Janssons "Mumins" und Elsa Beskows "Wichtelkinder". Die Neuauflagen enthalten Texte und Bilder, die in den Originalbüchern nicht vorkommen, berichtet der schwedische Rundfunk. Dabei werden offenbar alte und neue Texte vermischt und mit neuen Illustrationen im Sinne des Originals versehen. Zu den kritischen Stimmen gehören unter anderem die schwedische Kinderbuchautorin und Illustratorin Anna-Clara Tidholm und der Trickfilmzeichner Jöns Mellgren. Ihrer Meinung nach nutzen die Neuinterpretationen eine weichgespülte Sprache und verwässern die ursprünglichen Kinderbuchklassiker. Kritik gibt es auch dafür, dass einige Illustrationen wahrscheinlich mit Hilfe von künstlicher Intelligenz entstanden sind, so Sveriges Radio.