Schuster fordert differenzierte Debatte über Antisemitismus

Nach Kritik am Programm der diesjährigen documenta hat der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, eine ehrliche und differenzierte Debatte über Antisemitismus gefordert. Das sagte er nach einem Gespräch mit Kulturstaatsministerin Claudia Roth in Berlin. Zuvor war eine dreiteilige Gesprächsreihe der in Kassel stattfindenden Kunstausstellung documenta wegen Berichten über angeblichen Antisemitismus im Programm abgesagt worden. Vertrauliche Gespräche mit Experten sowie mit Verantwortlichen der documenta sollten nun eine Grundlage für eine konstruktive öffentliche Debatte schaffen, so Schuster.