Schul-Doku "Mr. Nobody Against Putin" gewinnt den Civis-Medienpreis

    Der russische Regisseur Pavel Talankin posiert auf dem Border Film Festival in Tesin, Polen, mit dem Oscar, den er für "Mr. Nobody Against Putin" erhielt.
    Mehrfach ausgezeichnet: Der russische Regisseur Pavel Talankin, hier mit dem Oscar, den er für "Mr. Nobody Against Putin" erhielt. © IMAGO / CTK Photo / IMAGO / Petr Sznapka
    Der CIVIS Medienpreis prämiert in mehreren Kategorien Beiträge, die sich mit den Themen Migration, Integration und kulturelle Vielfalt beschäftigen. Den mit 15.000 Euro dotierten Hauptpreis gewann der Dokumentarfilm "Mr. Nobody Against Putin". Der Film von David Borenstein und Pavel Talankin sei "ein außergewöhnliches Dokument über den Alltag im autoritären Russland", erklärte die Jury am Montagabend in Berlin. Insgesamt wurden bei der Verleihung auf der Konferenz "re:publica" acht Produktionen mit Preisen im Gesamtwert von 27.000 Euro ausgezeichnet. Den "Civis Video Award Fiktion" bekam die Autorin Hafsia Herzi für den Spielfilm "Die jüngste Tochter". Darin geht es um das Aufwachsen und den Wunsch nach Selbstbestimmung einer jungen Frau in einer französisch-algerischen Familie. In der Kategorie Social Media ging der Video Award an Büsra Sayed für den Beitrag "busra.caramella: Wie Medien und Politiker die deutsche Gesellschaft spalten". Mit dem "Civis Audio Award" wurde Inga Lizengevic für ihr Feature "Generation U - Ukrainische Jugendliche in Deutschland", eine Co-Produktion von Deutschlandfunk und SWR, ausgezeichnet.