Schmuckstücke der österreichischen Kaiser-Dynastie erstmals öffentlich ausgestellt

Jahrzehntelang lagen sie verborgen in einem kanadischen Bankschließfach, nun sind 15 Schmuckstücke der österreichischen Kaiserdynastie der Habsburger erstmals öffentlich zu sehen. Das Musée national des beaux-arts du Québec zeigt unter anderem den berühmten
"Florentiner"-Diamanten sowie persönliche Gegenstände von Kaiserin Maria Theresia, Königin Marie-Antoinette und Kaiser Franz dem Ersten. Die nach dem Ersten Weltkrieg ins Exil geflohene, letzte österreichische Kaiserin Zita von Bourbon-Parma hatte den Familienschatz 1940 mit nach Kanada gebracht. Sie war vor den vorrückenden deutschen Truppen aus Europa geflohen. Zita verfügte, dass der Verbleib der Juwelen geheim bleiben sollte. Das Geheimnis wurde innerhalb der Familie über Generationen weitergegeben und erst im vergangenen Jahr öffentlich gemacht.