Schauspieler halten Zwangspause für Dresdner "Tatort" für fatales politisches Signal

     Das Team des Dresdner "Tatort": Martin Brambach und Cornelia Gröschel.
    Das Team des Dresdner "Tatort": Martin Brambach und Cornelia Gröschel. © picture alliance / Geisler-Fotopress / Matthias Wehnert / Geisler-Fotopre
    Die Tatort-Schauspieler Cornelia Gröschel und Martin Brambach sind bestürzt über die geplante Zwangspause für den "Tatort" aus Dresden und den "Polizeiruf 110" aus Magdeburg. Der Mitteldeutsche Rundfunk will die Produktion neuer Folgen für drei Jahre pausieren - wegen der angespannten finanziellen Lage. Als Hauptgrund dafür nennt der MDR vor allem die bislang nicht erfolgte Umsetzung der Erhöhung des Rundfunkbeitrags seit Anfang 2025. In ihrem Statement zeigen die beiden Schauspieler zwar Verständnis für den Sparkurs, äußern zugleich aber große Sorgen: Dass der Osten Deutschlands in den quotenstärksten und beliebtesten TV-Reihen einfach nicht mehr vorkomme, sei ein "äußerst fatales politisches Signal". Gerade der Tatort soll ja ein dezidiert gemeinschaftsbildendes Schaufenster der verschiedensten Regionen Deutschlands sein, so die Fernsehkommissare - und weiter: "Dazu gehören für uns unbedingt auch die Menschen und ihre Geschichten in Ostdeutschland."