Schatzfunde von Hobby-Archäologen in Großbritannien meistens mit Metalldetektoren

    Neun antike Münzen liegen auf einer Handfläche.
    Diese neun Münzen wurden bei En Hemed entdeckt. © imago/UPI Photo
    Archäologische Schätze mit Metalldetektoren aufzuspüren - dieses Hobby scheint sich in Großbritannien zunehmender Beliebtheit zu erfreuen. Wie das British Museum in London mitteilte, gab es 2024 die meisten jemals gemeldeten Entdeckungen durch Freizeit-Archäologen im Vereinigten Königreich. 79.616 Funde wurden demnach registriert. Gemäß dem britischen Treasure Act von 1996 gelten 1540 davon als "Schatz". Dazu zählen beispielsweise Objekte mit Edelmetall-Anteil, die mindestens 300 Jahre alt sind. 94 Prozent der Entdeckungen wurden mit Metalldetektoren gemacht. Das zeige, wie stark die Öffentlichkeit zur Dokuentation und Bewahrung der nationalen Geschichte beitrage, hieß es.