Saudisches Musik-Festival "Soundstorm" wegen Kriegs im Nahen Osten verschoben

    Blick von der Terrasse des Al Faisaliah Towers auf die Innenstadt von Riad. Die saudi-arabische Hauptstadt Riad ist mit rund 7,7 Mio. Einwohnerinnen und Einwohnern eine der größten und am schnellsten wachsenden Metropolen im Nahen Osten.
    Im Norden der saudi-arabischen Hauptstadt Riad sollte das Festival am 3. und 4. Dezember stattfinden. © picture alliance / dpa / Bernd von Jutrczenka
    Das saudische Musik-Festival „Soundstorm“ hat seine für Anfang Dezember in Riad geplante Ausgabe verschoben. Wie die Nachrichtenagentur AFP schreibt, teilten die Veranstalter ihren Teilnehmern dies per E-Mail mit. Das Festival ist damit die bislang jüngste Veranstaltung, die vom Krieg im Nahen Osten betroffen ist. In den vergangenen Jahren traten dort internationale Musikgrößen wie Bruno Mars, Cardi B, Eminem und Metallica auf. Diese Entscheidung erfolgt einen Monat nach der Absage eines Konzerts von Christina Aguilera in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie eines Festivals in Abu Dhabi, an dem Shakira teilnehmen sollte. Als Anführer einer Militärkoalition, die die jemenitische Regierung in ihrem Krieg gegen die Huthis unterstützt, ist Saudi-Arabien seit Mitte September regelmäßig Angriffen der Huthis auf seinem Staatsgebiet ausgesetzt.