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Weltzeit | Beitrag vom 27.11.2019

Saudi-Arabien und die GeschlechterfrageEmanzipation im Schritttempo

Von Anne Françoise Weber

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Eine saudische Frau fährt mit ihrem Auto in Riad. Erstmals in der Geschichte Saudi-Arabiens dürfen Frauen in dem islamisch-konservativen Königreich ans Steuer. (picture alliance / dpa / Gehad Hamdy)
Dass Frauen in Saudi-Arabien nun Auto fahren dürfen, hat auch deren Selbstvertrauen gestärkt. (picture alliance / dpa / Gehad Hamdy)

Die Aufhebung des Fahrverbots für Frauen vor einem Jahr war ein Signal, dass sich Saudi-Arabien öffnen will. Frauen werden nun gezielt gefördert und träumen davon, bald oben mitzumischen. Bis zur Gleichberechtigung ist es aber noch ein langer Weg.

Ein Besuch an der Princess Nourah University in Riad. Der riesige Campus liegt nicht weit vom Flughafen entfernt, eine eigene Bahn auf dem Campus verbindet die verschiedenen Gebäude miteinander. 39.000 Studentinnen gibt es hier, es ist die größte Frauenuniversität der Welt.

"Männer sind nicht willkommen"

Am Eingang zum Hauptgebäude kontrollieren zwei Frauen in Uniform alle Handtaschen, die Besucherinnen müssen durch einen Metalldetektor laufen. Dahinter das Schild: no men allowed – hier sind Frauen unter sich. Viele ziehen direkt ihr Kopftuch ab, die lange schwarze Abaya behalten sie meist offen über ihren Kleidern.

In einem hellen, offenen Raum, an dessen Wänden die aktuellen Börsenkurse über eine Leinwand flimmern, warten ein paar Studentinnen und Dozentinnen auf mich. Sie alle gehören zum Business College der Universität. Hallah Alkhalaf ist an der Universität unter anderem für die internationalen Beziehungen zuständig. Sie erklärt:

"Anders als andere Frauenuniversitäten wird diese hier auch von Frauen geführt – unsere Rektorin ist eine Frau, alle Dekaninnen, die meisten stellvertretenden Rektoren und alle unsere Studentinnen. Das ist Frauenempowerment im besten Sinne."

Und die Studentinnen fühlen sich stark, wie sich in einer Vorstellungsrunde zeigt:

"Hi, meine Name ist Ghada Sayigh. Ich studiere Marketing. Meine Vision ist: Ich werde Chefin des staatlichen Ölunternehmens Aramco. Und glauben Sie mir, das kann ich.

"Ich muss mich noch für einen Traum entscheiden. Aber ich glaube, ich werde große Dinge tun, die nicht nur Frauenkultur, sondern die ganze saudische Kultur betreffen."

"Ich bin Mounira Zamer, BWL-Studentin im letzten Jahr. Ich sehe mich als Teil der Vision 2030, die der Frau viele Möglichkeiten bietet. Und in Zukunft sehe ich mich in einer Führungsposition."

Der Kronprinz braucht die Frauen

Die Vision 2030, die Saudis gern zitieren, ist ein Projekt des Kronprinzen Mohammed Bin Salman, der damit das ganze Land umstrukturieren will: Aus dem ölabhängigen Rentierstaat mit ultrakonservativen Gesellschaftsregeln und einer unterbeschäftigten Jugend soll ein innovativer Weltmarktplayer mit blühender Privatwirtschaft werden – natürlich immer noch unter der Herrschaft der Al Sauds. Dafür braucht der Kronprinz die Frauen, und deswegen öffnet er ihnen immer mehr Möglichkeiten.

Dass so viele offene Türen für Frauen in diesem Land alles andere als selbstverständlich sind, daran erinnert Maha al Mutlaq. Sie ist Leiterin der Fachbereich Jura an der Princess Nourah Universität:

"Ich habe Jura hier in Saudi-Arabien studiert, ich gehörte zur ersten Frauengruppe, die an der King-Saud-Universität einen Abschluss als Anwältin gemacht hat. Und wenn ich jetzt meine Studentinnen anschaue, sehe ich den riesigen Unterschied: Sie können sich ausdrücken, sie wissen ihre Rechte einzufordern, sie kennen die Gesetze – die Dinge haben sich wirklich verändert und ich bin stolz, ihre Fachbereichsleiterin zu sein." 

Mittlerweile gehört es auch zur Ausbildung, saudische Gerichte zu besuchen  – eine Welt, die bis vor Kurzem noch ganz von Männern dominiert war. Auf Nachfrage gibt Maha Al Mutlaq zu, dass in manchen Fällen weiterhin die Aussage einer Frau weniger zählt, da das Personenstandsrecht in Saudi-Arabien auf der islamischen Scharia beruht. Aber, ergänzt eine Studentin schnell:

"In manchen Fällen wird der Mann nicht als Zeuge zugelassen, sondern nur die Frau, wenn es sich auf Frauen bezieht. Sie haben das gleiche Recht, nur aus einer anderen Perspektive."

Autofahren ist nicht alles

Die ersten Bereiche, in denen Frauen in Saudi-Arabien tätig wurden, waren Bildung, Medizin und der Finanzsektor, erzählt Dekanin Ghadah Alarifi. Doch mittlerweile gibt es an der Princess Nourah Universität auch einen Ingenieursstudiengang. Und auch wenn an staatlichen Universitäten Männer und Frauen immer noch getrennt studieren – für die Betriebswirtschaftsstudentinnen der Princess Nourah Universität gehört ein Praktikum dazu, bei dem sie in Kontakt mit Männern kommen, erklärt Dalal Alrubaishi, Dozentin für Unternehmensführung.

"Der Wandel passiert sehr schnell. Aber wir gewöhnen uns auch sehr schnell daran – darüber sind wir selbst erstaunt. Auch in der Arbeitswelt: Es ist, als ob Frauen und Männer schon immer zusammengearbeitet hätten. Das überrascht uns ehrlich gesagt."

Eine junge Araberin sitzt vor einem Computer in der Arbeitsvermittlungsagentur für Frauen in Riad. (imago/photothek/Thomas Koehler)Immer mehr Frauen drängen auf den Arbeitsmarkt in Saudi-Arabien. Hier eine Arbeitsvermittlungsagentur in Riad. (imago/photothek/Thomas Koehler)
Bei gleicher Qualifikation würden auf jeden Fall eher Frauen eingestellt, sagen die Frauen einstimmig. Auf die Frage, ob Männer bei so viel Frauenförderung nicht eifersüchtig würden, antwortet Jurist Maha al Mutlaq:

"Mein Mann erzählte mir neulich, er habe für einen Job eine Bewerberin und einen Bewerber interviewt. Er hielt den Mann für besser, aber sein Chef sagte ihn: Nimm die Frau! Und mein Mann fragte: Warum?!"

Ghadah Alarifi berichtet von einem Bewusstseinswechsel bei ihrem eigenen Ehemann. Als sie 2015 Großbritannien promovieren wollte, nahm sie zunächst ihre Kinder mit, während ihr Mann für die Arbeit in Saudi-Arabien blieb. Weil es den Kindern in Großbritannien nicht gefiel, fasste die Familie schließlich einen ungewöhnlichen Entschluss – Alarifi konnte ihre Promotion in Großbritannien abschließen, während sich ihr Mann in Saudi-Arabien um die Kinder kümmerte.

"Er kommt aus einer sehr traditionellen Familie. Bevor das passierte, hielt er das Versorgen von Kindern für eine unmännliche Aufgabe. Er hat nie im Ausland gelebt. Als wir uns verlobten, war ich noch an der Universität und sagte ihm, dass ich später arbeiten wollte. Daraufhin meinte er: ‚Wir haben hier keine arbeitenden Frauen.‘ Nach einigen Diskussionen sagte er: Ich hätte nicht gedacht, dass Arbeit für Frauen wichtig sein könnte. Ich dachte, da ginge es nur ums Geld."

Saudi-Arabien hat erheblichen Nachholbedarf

Für ihre Studentinnen erwartet Ghada Alarifi erstmal keine Steine auf dem Weg nach oben – zumindest nicht in den nächsten fünf bis sieben Jahren. Schließlich räume die Regierung höchstpersönlich die Hindernisse aus dem Weg, ergänzt ihre Kollegin Hallah Alkhalaf.

Allerdings gibt es da noch einiges zu tun: Dem Weltwirtschaftsforum zufolge stand Saudi-Arabien 2017 noch auf Platz 142 von 144, was die wirtschaftliche Partizipation von Frauen anging – und auf Platz 140 für den Arbeitnehmeranteil der Frauen. Einrichtungen wie die Princess Nourah Universität sollen das ändern – ihre Devise: Kommen, um zu lernen, hinausgehen, um zu führen."

Damit auch ganz praktisch das Fortkommen der Frauen nicht mehr von Männern abhängt, hat die Universitätsleitung eine Fahrschule auf dem Campus eingerichtet. Über 8000 Frauen haben hier schon seit Sommer 2018 ihren Führerschein gemacht.

In einem Raum warten mehrere Frauen aufgeregt darauf, ihre praktische Fahrprüfung abzulegen. Darunter ist Nuf – sie hat vor fünf Monaten die Ausbildung begonnen, zwischendurch aber ausgesetzt, weil sie ein Kind bekommen hat. Jetzt endlich hofft sie den Führerschein zu machen.

"Alle in meiner Familie sind einverstanden – nur meine Mutter hat Angst und hat mich nicht ermutigt. Aber ich sage mir: Wenn man erwachsen wird, muss man nach seinen Bedürfnissen gehen. So bin ich selbstständig. Ich wollte mir auch schon ein Auto besorgen, aber dafür muss ich erst einmal den Führerschein haben, dann kann ich es hoffentlich kaufen."

Wer das Königshaus in Frage stellt, lebt gefährlich

An die Frauen, die sich schon Jahre früher für die Aufhebung des Fahrverbots eingesetzt haben, und von denen viele kurz vor der Aufhebung des Verbots inhaftiert wurden, erinnert hier nichts. Schließlich werden sie beschuldigt, ganz andere Pläne gehabt und mit ausländischen Geheimdiensten in Kontakt gestanden zu sein. Allerdings sind sich viele ausländische Beobachter einig: Diese Frauen störten, weil eine Aufhebung des Fahrverbots wie ein Sieg für sie hätte aussehen können. Dem Kronprinzen aber ist es wichtig, dass alle ihm dankbar sind.

Auch für die Journalistin Somayya Jabarti war die Aufhebung des Fahrverbots für Frauen ein riesiger Schritt – obwohl sie einräumt, dass das System der männlichen Vormundschaft für Frauen noch viel weitreichendere Einschränkungen bedeutete, die nun langsam abgebaut werden.

Für Journalistin Somayya Jabarti war die Aufhebung des Fahrverbots für Frauen ein entscheidender Schritt. Eine Frau steht vor einem Plakat. (Deutschlandradio / Anne Françoise Weber)Für die Journalistin Somayya Jabarti war die Aufhebung des Fahrverbots für Frauen ein entscheidender Schritt. (Deutschlandradio / Anne Françoise Weber)
"Frauen können ohne Zustimmung reisen, sie können in Hotels oder an Strände gehen, sie können arbeiten und studieren, ihren eigenen Reisepass bekommen, einen Führerschein machen, ohne Zustimmung. Was fehlt, ist das Bewusstsein dafür – und dass Frauen fühlen, dass sie das Recht darauf haben und es ihnen keine Probleme bereiten wird. Frauen können Besitz haben und eine Wohnung mieten. Als ich jung war, war es wegen all dieser Hindernisse schwierig für Frauen, ganz allein zu wohnen. Das ist heute nicht mehr der Fall. Frauen können vor Gericht gehen und selbst sprechen oder eine Anwältin engagieren. Die Situation ist heute völlig anders."

Somayya Jabarti war lange Zeit die einzige Chefredakteurin des Landes, für die englischsprachige Onlinezeitung Saudi Gazette. Vor Kurzem hat sie den Job gewechselt, jetzt ist sie beim ebenfalls englischsprachigen Zeitung und Onlinemediums ArabNews als stellvertretende Chefredakteurin dafür zuständig, einen "genderbalanced newsroom" einzurichten – dafür zu sorgen, dass bis Ende 2020 dort genau so viele Frauen wie Männer arbeiten; momentan sind es 37 Prozent Frauen.

"Jetzt passiert, was nur natürlich ist"

Unter den Reportern ihres Mediums sind die Frauen schon in der Mehrzahl, sagt sie, jetzt müsse sich das nur noch in der Redaktion und dann auch bis in die Chefetagen fortsetzen. Da allerdings gibt es ein weltweites Problem – nur 17 Prozent Frauen haben in Medienunternehmen Führungspositionen, zitiert sie eine internationale Studie.

"Was uns den Rücken stärkt, ist die Tatsache, dass ganz oben der Kronprinz oder seine Vision 2030 hinter uns stehen. Das ist entscheidend. Wenn es jemals eine großartige Gelegenheit gab, das voranzutreiben, dann jetzt."

Wie viele andere Saudis betont Somayya Jabarti gern, was sich schon alles verändert hat. Auch wenn öffentliche Schulen und Universitäten weiterhin Mädchen und Jungen – abgesehen von den ersten Klassen – getrennt unterrichten.

"Kein geschlechtergetrennter Ort kommt mir ansonsten in den Sinn. Männer und Frauen arbeiten zusammen und lernen, zusammen zu arbeiten. Sogar im öffentlichen Sektor arbeiten viele Männer und Frauen im gleichen Büro. Ich glaube, das echte Leben übernimmt die Führung  – und im echten Leben haben Männer und Frauen miteinander zu tun. Sogar in der großen Moschee in Mekka gibt es keine Frauen- und Männerabteilung. Alle Rituale sind für Männer und Frauen gemeinsam. Symbolischer geht es wohl nicht. Ich denke, jetzt passiert, was nur natürlich ist."

Doch viele Saudis halten die Geschlechtermischung nicht unbedingt für natürlich – gerade in religiösen Dingen.

Im Privaten bleibt vieles beim Alten 

Eine religiöse Feier in einem Privathaus in der Hafenstadt Jeddah. Die Menschen feiern den Geburtstag des Propheten Mohammed. Unten sitzt der Hausherr mit einem Religionsgelehrten und seinen männlichen Gästen, im ersten Stock unterhält die Hausherrin die Ehefrauen der Männer. Die Gebete der Männer und ihr Lobpreis auf Mohammed werden über einen Lautsprecher nach oben übertragen. Immer wieder unterbrechen die Frauen ihre Gespräche, um ergriffen in den Sprechgesang einzustimmen.

Fast in der ganzen muslimischen Welt feiert man den Geburtstag des Propheten, erklärt Afaf Bahareth. In Saudi-Arabien gebe es zwar einige Gelehrte, die finden, das solle man nicht tun – schließlich habe der Prophet das auch nicht getan. Aber solche Ansichten sind ihrer Meinung nach heute in Saudi-Arabien weniger verbreitet. Zu weit allerdings dürfe man sich auch nicht von der Tradition entfernen:

"In manchen Ländern tun die Menschen zum Geburtstag des Propheten Dinge, die nicht richtig sind. Zum Beispiel in Ägypten – dort gibt es Tanz und Gesang, Frauen und Männer kommen zusammen. Zwar wird dort auch bei offiziellen Feiern, an der Azhar-Universität, im Fernsehen usw. der Prophet in schönen Worten gepriesen. Aber was dort auf der Straße passiert, das gehört sich nicht."

Insgesamt aber findet Afaf Bahareth die Veränderungen in Saudi-Arabien gut, besonders, dass Frauen Autofahren dürfen. Für sie selbst sei das zwar nichts, aber alle ihre Töchter säßen am Steuer. Das erspart den Familien Kosten für Fahrer. Bei Kleiderfragen trifft sie feine Unterscheidungen.

"Das Kopftuch ist gottgegebene Pflicht. Aber die Abaya ist Tradition. Unsere jungen Frauen haben deren schwarze Farbe durch andere ersetzt. Sie tragen jetzt beige, blau, braun, grau. Wichtig ist, dass sie das Gebot der Verhüllung einhalten und ihren Kopf bedecken. Und manche tun auch das nicht. 16- oder 17-jährige Jugendliche mögen ihr Haar nicht bedecken. Aber nach und nach verstehen sie und mögen auch sie der Tradition folgen."

Frauenrechte werden von oben gnädig gewährt

Nun sind die religiösen Fragen eher eine persönliche Angelegenheit – wichtiger ist die nach gesellschaftlicher und politischer Beteiligung von Frauen. Doch auch hier stockt der Wandel, wie eine Abstimmung im Schura-Rat zeigt, dem so genannten saudischen Parlament, das allerdings nur beratende Funktion hat. Seit 2013 sind 20 Prozent der Ratsmitglieder Frauen.

Im Sommer brachten nun einige von ihnen eine Initiative ein, auch auf kommunaler Ebene eine Frauenquote von 30 Prozent einzuführen. Der Gesetzesentwurf, der dem König unterbreitet worden wäre, scheitert e in der Abstimmung: 71 Abgeordnete waren zwar dafür, aber fünf Stimmen fehlten. Erst in zwei Jahren kann eine neue Initiative eingebracht werden. Weibliche Schura-Mitglieder hoffen nun darauf, dass das zuständige Ministerium die Initiative ergreift und Frauen in die Gemeinderäte beruft.

Weiterhin wird mehr Spielraum für Frauen in Saudi-Arabien nicht erkämpft, sondern von oben gnädig gewährt.

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