Salman Rushdie erhält Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geht in diesem Jahr an den britisch-indischen Schriftsteller Salman Rushdie. Das teilte die Jury in Frankfurt am Main mit. Der 76-Jährige sei trotz eines Lebens in ständiger Gefahr "einer der leidenschaftlichsten Verfechter der Freiheit des Denkens und der Sprache", hieß es zur Begründung. Rushdi war im vergangenen Sommer bei einem Attentat schwer verletzt worden. Er bekommt die Auszeichnung am 22. Oktober in der Frankfurter Paulskirche. Der Friedenspreis ist mit 25.000 Euro dotiert und wird seit 1950 vergeben. Geehrt werden Persönlichkeiten, die in Literatur, Wissenschaft oder Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedankens beigetragen haben. Im vergangenen Jahr war der ukrainische Schriftsteller und Musiker Serhij Zhadan ausgezeichnet worden.