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Im Gespräch | Beitrag vom 04.04.2018

Sängerin Jocelyn B. Smith"Als Musiker können wir Zeichen setzen"

Moderation: Matthias Hanselmann

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Die US-amerikanische Jazz-Sängerin Jocelyn B. Smith bei einem Auftritt im Jahr 2012 (picture alliance / dpa / Fredrik von Erichsen)
Die US-amerikanische Jazz-Sängerin Jocelyn B. Smith bei einem Auftritt im Jahr 2012 (picture alliance / dpa / Fredrik von Erichsen)

Sie wurde katholisch erzogen, sang im Kirchenchor und wollte eigentlich Nonne werden. Doch als Teenager entdeckte Jocelyn Bernadette Smith die Kraft und Vielseitigkeit ihrer Stimme. "Mir wurde klar, ich muss keine Nonne sein, um anderen Menschen zu helfen, ich kann auch mit Musik sehr viel bewegen."

Der Zufall führte die gebürtige New Yorkerin nach Berlin, mittlerweile lebt sie seit über 30 Jahren in der Stadt und zählt zu den besten Soulsängerinnen Deutschlands.

"Ich habe in der Musik immer etwas Tiefes gesucht. Mir geht es um die wichtigen Fragen: Warum sind wir geboren? Warum kämpfen wir miteinander? Wieso sterben wir? Warum lieben wir?"

Licht ins Leben bringen

Ihre Mischung aus Gospel, Jazz, Soul und klassischem Gesang überschreitet gängige Genres, ihre temperamentvollen Live-Auftritte sind legendär. Weltbekannt wurde Jocelyn B. Smith, als sie 2001 zur Trauerfeier für den 11. September "Amazing Grace" vor dem Brandenburger Tor sang.

Mit ihrer preisgekrönten Initiative "Shine A Light" setzt sie sich heute für menschliche Werte in unserer Gesellschaft ein.

"Als Künstlerin ist es mir wichtig, mit Menschen in ganz Deutschland über unsere Verantwortung zu sprechen, Gutes zu tun. Wie gelingt es dir, Licht in dein Leben zu bringen? Menschliche Werte gehören wieder auf den Fahrersitz!"

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