Sänger Bad Bunny verärgert US-Präsident Trump

Die Veranstaltung war eine der am meisten erwarteten in der Geschichte der Halbzeit-Shows beim Super Bowl der US-Football-Liga: der Auftritt des Latino-Sängers Bad Bunny aus Puerto Rico. Seine Kritik an der Abschiebepolitik von Präsident Trump und an den Einsätzen der Einwanderungsbehörde ICE hatte im Vorfeld in den USA zu Kontroversen geführt. Nun nutzte Bad Bunny seinen Auftritt für politische Botschaften. Der 31-Jährige rief "Gott segne Amerika. Ganz Amerika" und ließ Fahnenträger auftreten, die neben der Flagge der USA auch die von vielen anderen Ländern des Doppelkontinents Amerika präsentierten. Wie angekündigt sang der Musiker ausschließlich auf Spanisch. Nach dem Auftritt wurde er umgehend von Trump kristiert. In seinem Netzwerk Truth Social bezeichnete der Präsident die Show als „Affront gegen die Größe Amerikas". Niemand verstehe ein Wort, das dieser Typ sage. Bad Bunny gehört zu den am meisten gestreamten Künstlern weltweit. Der Latin-Sänger wurde bei der diesjährigen Grammy-Verleihung für das «Album des Jahres» ausgezeichnet - das erste Mal in der Geschichte der Grammys, dass ein rein spanischsprachiges Album in dieser Kategorie geehrt wurde.