Sächsische Gemeinde Bannewitz verschenkt Goldbarren an Kulturvereine

Zehn kleine Goldbarren hatte im Oktober ein Gemeinde-Mitarbeiter im sächsischen Bannewitz bei Mäh-Arbeiten gefunden. Von wem sie stammen, ist bis heute unbekannt. Klar ist nun aber, was mit den je gut 31 Gramm schweren Stücken geschieht. Sie gehen an lokale Kulturvereine und Initiativen. Das hat der Gemeinderat der 11.000 Einwohner-Kommune südlich von Dresden entschieden. Nach den Worten von Bürgermeister Heiko Wersing war der Beschluss einstimmig. Insgesamt 30 Organisationen sollen von dem Goldfund profitieren, etwa Feuerwehr-, Karnevals-, Musik- und Tanzvereine sowie Jugendclubs. Nach dem Fund wurde sechs Monate vergeblich nach dem Eigentümer des Goldes. Weil die gesetzliche Frist für Fundsachen jetzt abgelaufen ist, gehören die Barren nun der Gemeinde.