Rushdie-Attentäter wird einer "terroristischen Handlung" schuldig gesprochen

Vor vier Jahren hat es ein Messer-Attentat auf den Schriftsteller Salman Rushdie gegeben. Jetzt entschiedin den USA ein Gericht auf Bundesebene, dass der Täter einer terroristischen Handlung begangen hat. Das US-Justizministerium sprach von einem grenzüberschreitenden Terrorakt. Der Mann handelte nach einer jahrzehntealte iranische Fatwa. Die religiöse Anordnung rief 1989 zur Tötung Rushdies auf. Der Grund war Rushdies Roman "Die satanischen Verse". Der Täter, ein US-Amerikaner mit libanesischen Wurzeln, war schon vor gut einem Jahr zu 25 Jahren Haft verurteilt worden. Im August 2022 hatte er bei einer Veranstaltung mindestens zehn Mal auf Rushdie eingestochen. Seitdem ist der Schriftsteller auf dem rechten Auge blind.