Rund 500 Kulturschaffende fordern ein KI-Verbot an Schulen in New York City

    Gewählte Amtsträger, Eltern, Lehrkräfte, Schüler und Unterstützer versammeln sich vor dem Rathaus und fordern den Bürgermeister auf, ein zweijähriges Moratorium für generative KI an den öffentlichen Schulen von New York City zu verhängen.
    Die Kulturschaffende unterstützen damit auch die Forderung von Eltern, Lehrern und Schülern. © picture alliance / ZUMAPRESS.com / Gina M Randazzo
    Rund 500 Kulturschaffende haben in einem offenen Brief ein KI-Verbot an Schulen in New York City gefordert. In dem Brief forderten bildende Künstlerinnen, Schriftsteller, Musikerinnen und Filmemacher New Yorks Bürgermeister Mamdani auf, KI-Technologie für zwei Jahre zu verbieten. Sie zitieren Studien, die darauf hindeuten, dass KI-Software wie ChatGPT in den entscheidenden Entwicklungsjahren der Grund- und Oberschule das kritische Denkvermögen und die Kreativität beeinträchtigen könnte. Der Brief verweist zudem auf Warnungen von Experten, dass durch die KI Schülerdaten für Dritte gesammelt und eine frühzeitige Abhängigkeit von solcher Software geformt werde. Zu den Unterzeichnern gehören die bildenden Künstlerinnen Nan Goldin und Laurie Simmons sowie die Schriftstellerin Molly Crabapple.