Seit 17:05 Uhr Studio 9

Montag, 18.02.2019
 
Seit 17:05 Uhr Studio 9

Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 13.07.2011

Rumäniens ungarische Haudegen

Die unbeugsame Minderheit der Szekler

Von Andrea Mühlberger

Podcast abonnieren
Die ungarischen Landesfarben sind im rumänischen Szekler-Land allgegenwärtig.  (Stock.XCHNG)
Die ungarischen Landesfarben sind im rumänischen Szekler-Land allgegenwärtig. (Stock.XCHNG)

Im Vielvölkerstaat Rumänien gibt es 18 anerkannte Minderheiten, deren Rechte in der Verfassung verankert sind. Die größte ethnische Gruppe stellen die Ungarn: Die Szekler, die durch ihr großes Selbstbewusstsein verbunden mit einem starken Freiheitswillen auffallen.

Wer siegen will, muss früh aufstehen. Im Stadion der rumänischen Kleinstadt Miercurea Tschuk treffen sich die Eishockeyprofis zum morgendlichen Warmlaufen. Fünf Jahre in Folge ist der lokale ungarische Klub Csík Szereda Landesmeister. Im Team ist kein einziger Rumäne. Mit denen sei es schwierig – windet sich Vereinspräsident Elöd Abraham:

"Die Mentalität ist verschieden. Wir sind Szekler hier - wir wollen rumänische Spieler nicht. Wir wollten unseren Szekler Geist erhalten und dafür brauchen wir viele Szekler in unserer Mannschaft. Und rumänische Leute besser gehen zu Bukarest und trainieren dort."

Treffen die Erzrivalen Steaua Bukarest und Landesmeister Csík Szereda aufeinander, geht es beim Eishockey richtig zur Sache. Fangesänge wie "Ungarn raus aus Rumänien!" gehören dabei noch zu den harmlosen Schlachtrufen. Die Wunden eines alten Nationalitätenkonflikts brechen auf. Das Stadion wird zur Kampfzone. Wobei die Ungarn in einem Punkt immer die Nase vorn haben:

"Der rumänische Steaua hat keine Hymne, welche kann er singen. Aber unsere Mannschaft immer, Szeklers Hymne, immer. Das ist ein Gefühl – für das viele Leute kommen, auch keine großen Eishockeyfans. Aber das Gefühl: Du weißt, du bist Szekler und für die Szeklerschaft ist es ein großer Kampf, dann du kommst dort."

Der Eishockey-Klub Csík Szereda ist das Aushängeschild der Szekler, der größten ungarischen Volksgruppe in Rumänien. Ein Symbol für Stärke und Kämpfergeist:

"Wir sind die Heimat des rumänischen Eishockey und alle Jungs wollen Eishockeyspieler werden – sobald sie laufen können. So war's auch bei mir."

Mannschaftskapitän Endre Kos leert in einer Trainingspause durstig eine Flasche Mineralwasser. Er jagt den Puck übers Eis, seit er sieben ist – wie sein Großvater früher. Im Szekler Land mit seinen strengen Wintern hat Eishockey eine lange Tradition – bemüht Präsident Abraham die Vereinsgeschichte:

"Wenn man an Szekler und Sport denkt, das erste Wort, das kommt, ist Eishockey. Das Symbol müssen wir erhalten ... aber wir sind Kämpfernation. Wir überleben. Wir haben auch schlechte Zeiten überlebt."

Auch in ihrer Hymne lassen die ungarischen Haudegen ihren Nationalstolz sprechen:

"Solange wir leben, gehören wir zum ungarischen Volk. Unsere Seelen zu brechen, wird niemals gelingen.
Egal, wo wir geboren werden, egal, auf welchem Fleck der Erde.
Sei unser Schicksal gut oder stiefmütterlich – wir bleiben Szekler.
Voller Bitternis unsere Jahrtausendgeschichte.
Tartaren, Türken und Österreicher versklavten uns.
Mögen wir doch auf heimischem Grund, auf ungarisch-szeklerischer Erde, endlich im freien Vaterland glücklich leben!"

So singen die Szekler voller Sehnsucht nach dem Mutterland Ungarn. Und nicht wenige träumen dabei von einer Wiedervereinigung aller Magyaren in den historischen Grenzen Großungarns. Denn die Realität sieht seit Ende des Ersten Weltkriegs anders aus. Als Verliererstaat musste Ungarn zwei Drittel seines Territoriums an die Nachbarländer abtreten.

Deswegen leben noch heute so viele Ungarn in der Slowakei, in Serbien, der Ukraine und in Rumänien. In dem Karpatenland sind es allein 1,4 Millionen. Knapp die Hälfte der rumänischen Ungarn lebt im historischen Szeklerland. Und das liegt nicht im Grenzgebiet, sondern ganz im Zentrum Rumäniens. Eine Art ungarische Enklave im Herzen des rumänischen Staats. Die kämpferischen Szekler waren dort seit dem Mittelalter als Grenzwächter für Ungarns Könige im Einsatz. Die Minderheit gilt als besonders traditionsbewusst und bodenständig.

In seiner Werkstatt bearbeitet Csaba Szekely einen fast drei Meter langen Pfahl, der in eine Werkbank eingespannt ist. Dem beleibten Mann tropft der Schweiß von der Stirn. Wenn er Formen und Ornamente ins Holz schnitzt, muss er sich sehr konzentrieren. Der imposante Pfosten ist für ein Grabmal gedacht. An den Symbolen kann man Geschlecht, Alter, Beruf und Charakter des Toten ablesen.

"Diese Stelen aus Holz bezeugen, dass wir hier geboren sind, hier leben und sterben werden. Sie verkörpern unsere Tradition und unseren Lokalpatriotismus. Ein altes Sprichwort, das ich schon von meinen Großeltern gehört habe, sagt: Wie deine Wiege so ist auch dein Sarg aus Holz geschnitzt."

Nach einem Studium der Fotografie in Bukarest kehrte Czaba Szekely zurück in seine Szekler Heimat. Und fand Gefallen an den Holzschnitzereien seiner legendären Vorfahren. Denn die Herkunft der Szekler ist nicht geklärt. Im 12. Jahrhundert tauchen sie zum ersten Mal in historischen Quellen über Siebenbürgen auf. Für ihre Dienste als Grenzwächter und Soldaten erhalten sie vom ungarischen König bestimmte Privilegien. Aus diesem Sonderstatus schöpfen die Szekler noch immer ihren Eigensinn und ihren starken Freiheitswillen. Vom Selbstbewusstsein des widerspenstigen Völkchens zeugen seine monumentalen Grabstelen:

"Weil die Szekler Krieger waren, steckte man ihnen vor Zeiten eine Lanze an das Kopfende ihres Grabhügels. Aus der Lanze entwickelte sich symbolisch die schmale und knapp 2,80 Meter hohe Holzstele. Die Stele der Frau steht immer schräg, als wachse sie seitlich aus der Männlichen heraus. Ich will hier niemand kränken, aber schon bei Adam und Eva entstand die Frau aus der Seite des Mannes. Alte Geschichten, die ich mir auch nicht so recht erklären kann."

Dafür ist Csaba Szekely die symbolträchtige Sprache seiner Vorfahren in Fleisch und Blut übergegangen. Im Hof lagert neben abholbereiten Grabstelen auch ein massives Tor mit reichen Schnitzornamenten. Alles ist hier Anspielung: Die Hufeisenform des Torbogens beschwört die Vergangenheit der Szekler als wehrhaftes Reitervolk.

"Und an den großen Flügeln des Kirchentores kann man in der geschwungenen Form den nach oben gezwirbelten Schnurrbart des Szekler Familienoberhaupts erkennen. Auch etwas Typisches."

Während Csaba Szekely an seinem eigenen Schnurrbart dreht, will er noch loswerden, dass die Ungarn in Rumänien die zweitstärkste Minderheit in der EU stellen – nach den Katalanen. Der Bildhauer ist mit dem Status quo ganz zufrieden. Ihre Kultur und Tradition wahren – diese Freiheit hätten die Szekler in Rumänien ja.

Das Székely-Mikó-Lyzeum ist eine von mehreren ungarischen Schulen in Sfantu Gheorghe, einer Kreisstadt im Szeklerland. In den Gängen hängen Porträts von Schulabgängern, die berühmt wurden - trotz ihrer ungarischen Herkunft. Im Pausenhof plaudern die Abiturienten Boglarka und Lehel. Auch sie wollen einmal Karriere machen - Boglarka als Managerin, Lehel als Forscher oder Pianist. An den rumänischen Universitäten gibt es zwar weniger Studienplätze für Ungarn. Sonst sehen die beiden für später keine Nachteile auf dem Arbeitsmarkt:

"Ich fühle mich nicht von den Rumänen unterdrückt. Sicher erwartet man von uns, dass wir Rumänisch wie eine Muttersprache beherrschen, was nicht leicht ist. Aber es ist wichtig fürs Studium und für die Arbeitswelt. Ohne Rumänisch werden wir es hier nicht richtig packen."

"Ich ärgere mich manchmal über Zeitungsberichte. Aber persönliche Nachteile oder Beschimpfungen? Ich glaube, die Spannungen werden von Politikern geschürt."

"Wenn wir freundlich zu den Rumänen sind, reagieren sie genauso. Sie sind sehr hilfsbereit ... "

"Aber es sind schon eher Parallelwelten. Unter Spannungen gibt es vor allem in der Politik und auf den Ämtern. Eigentlich steht es uns in Gegenden mit einem ungarischen Bevölkerungsanteil von über 20 Prozent gesetzlich zu, Anträge auf Ungarisch zu stellen. Aber wenn ich dann zur Polizei gehe, wird mein ungarischer Antrag nicht akzeptiert. Also was jetzt?"

Auch Schuldirektor Bela Biro ist im Großen und Ganzen zufrieden mit der rumänischen Minderheitenpolitik. Vor allem im Vergleich zu früher:

"Bis zum Jahr 1990 hatten wir fast keine Bildungsanstalten mit ungarischer Unterrichtssprache. Seitdem haben wir mehrere Schulen zurückbekommen, an denen die meisten Fächer in unserer Muttersprache unterrichtet werden. Auch die Geschichte Ungarns taucht im offiziellen Lehrplan auf. Also wir dürfen die Geschichte unseres Mutterlandes lehren und lernen."

Der Schuldirektor ist ein freundlicher älterer Herr im grauen Anzug. Den alten Zeiten unter Diktator Ceausescu weint Bela Biro keine Träne nach. Als junger, ungarischer Lehrer wurde er auf Schritt und Tritt bespitzelt. Und ungarische Klassen gab es damals auch kaum. Beide Minderheiten, Ungarn und Deutsche, hätten unter Ceausescus nationalistischer Gewaltherrschaft sehr gelitten – erzählt der Direktor. Inzwischen sei vieles besser. Doch auch das heutige System habe Schwächen:

"Es geht darum, dass die ungarischen Schüler nach denselben Lehrplänen und Büchern lernen wie rumänische Muttersprachler. Eigentlich müssten sie Rumänisch wie eine Fremdsprache lernen. Denn viele sprechen daheim nur Ungarisch. Aber die Schulbehörde akzeptiert das nicht. Im Gegenteil. Dort fühlt man sich beleidigt, weil wir die Staatssprache als Fremdsprache betrachten. Doch fachlich gesehen ist Rumänisch für ungarische Kinder eine Fremdsprache – wie Deutsch oder Englisch."

Der Direktor fordert eine unabhängige Schulaufsicht für die Ungarn – parallel zur rumänischen Behörde. In manchen Ortschaften leben schließlich fast nur Ungarn. Auch eine freie, staatlich finanzierte ungarische Universität fehle bisher:

"Wir brauchen die Autonomie, damit wir gleichzeitig loyale rumänische Staatsbürger sein und unsere Identität als Ungarn wahren können. Die Südtiroler sind loyale Bürger Italiens und dabei stolze Deutsche. Außerdem müsste das Szekler-Land eine Sonderregion sein, mit eigenem Wirtschaftsraum, in dem Rumänisch und Ungarisch als offizielle Sprachen gelten."

Schuldirektor Biro nippt an seinem Kaffee, legt die Hände in den Schoß und wünscht noch einen schönen Aufenthalt. Was nicht wirklich passt zum Klischee der unbeugsamen Haudegen. Doch es gibt genug Szekler, die ihre Autonomie-Träume auf der Straße einfordern.

Marschmusik, wilde Reiter in ungarischer Tracht und ein rot-weiß-grünes Fahnenmeer. Jedes Jahr am 15. März ist der Hauptplatz von Sfantu Gheorghe fest in ungarischer Hand. Die Szekler begehen einen der wichtigsten Nationalfeiertage der Ungarn. Erinnert wird an ungarische Freiheitskämpfer, die bei der März-Revolution 1848 gefallen sind:

"Für uns Ungarn ist es ein wichtiger Feiertag, weil wir hier eine Minderheit sind. Damit können wir zeigen, dass wir da sind."

Auch in diesem Jahr übertrug das rumänische Staatsfernsehen wieder Bilder von den nationalistischen Kundgebungen der ungarischen Minderheit: Der uralte Freiheitswille der Szekler kommt dabei klar zur Sprache:

"Ah – unterdrückt fühlen wir uns nicht, kann man nicht sagen. Aber trotzdem die ganze Freiheit, die zu einer Nationalität gehört, haben wir nicht. Eigentlich wäre eine Selbstverwaltung sehr wichtig für uns. Das funktioniert in anderen Ländern auch. Davon wollen die Rumänen überhaupt nichts hören. In dieser Stadt zum Beispiel:Wir sind 80 Prozent Ungarn und trotzdem haben wir keine Rechte. – Nicht keine Rechte, das kannst du nicht sagen. Aber wir haben verminderte Rechte."

Den Szeklern geht es nicht um eigene Schulen, Vereine, Theater oder Zeitungen. Diese Freiheiten haben sie nämlich schon. Sie fordern eine Selbstverwaltung und territoriale Autonomie im Herzen des Landes. Viele Rumänen betrachten sie deshalb als "rumänische Katalanen" und zeigen für die Wünsche der Ungarn wenig Verständnis:

"Ich meine, sie sind nicht tolerant genug, zu verstehen, dass es sich für ein Volk gehört, dass sie eine eigene Sprache sprechen, eine eigene Schule haben, eine eigene Verwaltung. Ja wir sind hier. Hier ist Rumänien. Aber trotzdem: Wir möchten unsere eigenen Weg gehen können."

Seit Ungarn mit Viktor Orban an der Spitze wieder eine national-konservative Regierung hat, werden im Szekler Land die Rufe nach einer territorialen Unabhängigkeit wieder lauter. Hohe Vertreter der ungarischen Minderheit holen an Nationalfeiertagen zum politischen Rundumschlag aus – und nehmen dabei kein Blatt vor den Mund:

"Was die Autonomie betrifft, müssen die Rumänen ihre Einstellung radikal ändern. Für uns Ungarn ist es vollkommen unverständlich, wie die Rumänen nach einer relativ kurzen Phase nationalkommunistischer Propaganda vergessen konnten, dass es die Autonomie der Szekler seit fast tausend Jahren gegeben hat!"

Bischof Laszlo Tökes, Ceausescu-Dissident und Europaparlamentarier, streitet schon lange für die Autonomie der ungarischen Minderheit in Rumänien und der Slowakei. Der radikale Politiker, der als "Revolutionspastor" schon 1989 maßgeblich am Machtwechsel in Rumänien und am Sturz von Diktator Ceauscescu beteiligt war, erwartet sich im Kampf um mehr Autonomierechte ausdrücklich Unterstützung vom großen Bruder Ungarn:

"Es ist unser ausdrücklicher Wille, dass Ungarn offiziell oder auch inoffiziell die Rolle eines Protektors für uns Auslandsungarn übernimmt. Schon länger gibt es Bestrebungen, dass Budapest uns unterstützt - und zwar im Sinne einer Vereinigung aller Ungarn über die Landesgrenzen hinweg."

Die Hilfe aus Ungarn ließ nicht lange auf sich Warten: Die Regierung Orban schuf mit ihrem neuen Staatsbürgergesetz die Grundlage dafür, dass Auslandsungarn seit Januar ungarische Staatsbürger werden können. Ein symbolträchtiger Schritt, mit dem Premier Orban möglichst viele Auslandsungarn wieder stärker an Budapest binden möchte.

Hoch über dem Szekler Land, in den Karpaten, versorgt Tibor Bence sein Rudel Huskies. Vom politischen Treiben im Tal ermattet, lebt er in einer Berghütte und widmet sich einer Ur-Szekler Sportart. Er organisiere Hundeschlittenrennen, erzählt der wilde Mann aus den Bergen, während er einen seiner Vierpfötler krault:

"Der Hundeschlittensport in Rumänien wird bereits zu 80 Prozent von uns Szeklern bestritten. Wie Eishockey sind auch Hundeschlittenrennen dank der Wetterbedingungen hier zu einer typischen Szekler Sportart geworden."

Die Winter im Karpatenbogen waren schon immer besonders frostig. Ideale Bedingungen für Schlittenhunde. Und wer einmal auf einem solchen Schlitten gesessen habe, werde die Krankheit nicht mehr los - behauptet Tibor Bence, der auch vom Autonomievirus befallen ist: Früher unterstützte er den Unabhängigkeitskampf der Szekler auf der politischen Bühne. Heute agiert er indirekt, promotet Hundeschlittenrennen und Eishockey-Spiele. Embleme des Szekler Autonomiegedankens.

Natürlich will auch Tibor Bence die ungarische Staatsbürgerschaft:

"Im Grunde ist es eine symbolische Geste. Die Welt hat verstanden, dass nicht zu befürchten ist, dass wir jetzt allesamt nach Ungarn übersiedeln, ungarische Wahlen entscheiden und schließlich als Rentner Ungarn an den Bettelstab bringen."

Ungarn als Schutzmacht der Szekler Autonomiewünsche? Bei den aufmüpfigen Szeklern kommt die Geste jedenfalls gut an. Mehrere Zehntausend haben die ungarische Staatsbürgerschaft seit Januar schon beantragt. Das Gesetz jedenfalls verleiht alten Autonomieträumen neue Flügel. Beim unbeugsamen Völkchen der Szekler ein Spiel mit dem Feuer.

Weltzeit

NigeriaDas tödliche Geschäft mit dem giftigen Blei
Halle mit vielen Batterien und zwei Arbeitern (Adetona Omokanye)

Die Nachfrage nach Blei steigt weltweit, auch für den deutschen Automarkt. Afrika, vor allem Nigeria, kann die Nachfrage bedienen – mit dem Recyceln von alten Batterien. Doch das Gesundheitsrisiko ist riesig: der Rohstoff vergiftet Arbeiter und Anwohner.Mehr

Streit um PipelineWie Nestlé Vittel das Wasser abgräbt
Wasserflaschenproduktion von Nestlé im französischen Vittel (picture alliance/AFP Creative/Jean-Christophe Verhaegen)

In der französischen Kleinstadt Vittel füllt der Schweizer Konzern Nestlé täglich mehr als zwei Millionen Flaschen Mineralwasser ab. Die Folge: der Grundwasserpegel sinkt. Eine Pipeline soll nun die Lösung bringen. Doch die Bevölkerung wehrt sich. Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur