Rückgabe von kolonialen Kulturgütern soll künftig zentral koordiniert werden

    Zwei Guss-Gedenkköpfe aus dem Benin stehen in einer Vitrine.
    Zwei Guss-Gedenkköpfe aus dem Benin, sogenannte Benin-Bronzen, aus dem 17./18.Jahrhundert © picture alliance / M.i.S. / Bernd Feil / M.i.S.
    In Deutschland soll künftig ein Koordinierungsrat die Rückgabe von Kulturgütern und menschlichen Überresten aus kolonialen Kontexten begleiten. Darauf verständigten sich das Auswärtige Amt, der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie Länder und Kommunen, wie alle drei Institutionen gemeinsam mitteilten. Der Rat soll demnach der zentrale Ansprechpartner auf Regierungsebene sein. Ziel sei es, Rückgabeprozesse möglichst transparent zu gestalten und gegenüber internationalen Partnern abgestimmt aufzutreten. Bund, Länder und kommunale Spitzenverbände hatten sich im Jahr 2025 auf gemeinsame Leitlinien geeinigt.