Mittwoch, 20.10.2021
 

Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 30.12.2013

RTL, Sat.1 und Co.30 Jahre Privatfernsehen in Deutschland

Tutti Frutti, Circus HalliGalli und Peter Kloeppel

Von Michael Meyer

Der Moderator Hugo Egon Balder umringt von den Protagonistinnen seiner RTL-Show "Tutti Frutti"
Hugo Egon Balder (M) sorgte in den 90er-Jahren mit der RTL-Show "Tutti Frutti" für Aufregung.

1984 startete in der Bundesrepublik das kommerzielle Fernsehen. Deutschland war damit spät dran, andere Länder, wie Großbritannien, Frankreich oder Italien hatten es längst. Was hat es gebracht, Einheitsbrei oder neue Inhalte?

Die damalige schwarz-gelbe Regierung versprach sich eine größere programmliche Vielfalt - abseits des bei einigen Politikern verhassten Parteienrundfunks von ARD und ZDF. Bundeskanzler Helmut Kohl monierte, dass man selbst einen "Tatort" nicht mehr schauen könne, ohne auf soziale Probleme gestoßen zu werden.

Doch die größere programmliche Vielfalt blieb eine Schimäre. Mehr Programme hieß anfangs vor allem mehr banaler Einheitsbrei. Erst in den 90er-Jahren versuchten sich die Privaten mit anspruchsvolleren Sendungen. Auch ging die Einführung des Privatfernsehens nicht spurlos an den öffentlich-rechtlichen TV-Anbietern vorbei. 30 Jahre nach dem Start des kommerziellen Fernsehens - eine kleine Bestandsaufnahme.

Sendungsmanuskript als PDF-Dokument
Sendungsmanuskript im barrierefreien Textformat

Mehr zum Thema:
03.04.2012 | KALENDERBLATT
Die Anfänge des Privatfernsehens
Vor 25 Jahren wurde der "Staatsvertrag zur Neuordnung des Rundfunkwesens" beschlossen
02.10.2012 | THEMA
Fernsehen ist für Roger Willemsen "ein Medium der Unterforderung"
Ex-Moderator wirft ARD und ZDF vor, sich dem Quotendruck zu unterwerfen
18.01.2012 | FAZIT
Grenze des Tolerablen
Medienexperten diskutieren über Inhalte und ethische Standards moderner Fernsehformate

Zeitfragen

Streit ums ExistenzminimumWas der Mensch zum Leben braucht
Auf einem Tisch stehen ein Wasserglas und eine Scheibe Brot mit Butter. (Imago / Westend61)

Ein Dach überm Kopf, Nahrung, Kleidung, medizinische Versorgung: Diese Dinge gehören zweifellos zum Existenzminimum. Über alles andere wird heftig gestritten - auch weil die Frage, was ein menschenwürdiges Leben ausmacht, sich nicht pauschal beantworten lässt. Mehr

weitere Beiträge

App: Dlf Audiothek

Die neue Dlf Audiothek App ist ab sofort in den Appstores von Apple und Google zum kostenlosen Download erhältlich (Deutschlandradio)

Entdecken Sie mit der Dlf Audiothek die Vielfalt unserer drei Programme, abonnieren Sie Ihre Lieblingssendungen, wählen Sie aus Themenkanälen und machen daraus Ihr eigenes Radioprogramm.


Jetzt kostenlos herunterladen

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur