Roth nennt Kritik an Berlinale-Regisseuren einen Fehler

    Tricia Tuttle (l), Intendantin der Berlinale, und Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen), Staatsministerin für Kultur und Medien, stehen am Eröffnungsabend der Berlinale auf dem Roten Teppich.
    Kulturstaatsministerin Roth bedankt sich bei Tricia Tuttle, der neuen Leiterin der Berlinale © picture alliance / dpa / Christoph Soeder
    Nach der Berlinale-Abschlussgala 2024 kritisierte Claudia Roth die Aussagen mehrerer Regisseure zu Israel und Gaza. Nun räumt sie Fehler ein und spricht rückblickend von massivem Druck. Im Podcast "Jung & Naiv" sagte die Grünen-Politikerin, dass sie bereue, die Akteure rund um den Film "No Other Land" ebenfalls kritisiert zu haben. Bei der Abschlussgala der Filmfestspiele hatten Äußerungen mehrerer Preisträger eine Debatte über Antisemitismus in der Kulturbranche ausgelöst. Konkret ging es um die Aussagen der Filmleute, es gebe eine "Situation der Apartheit" zwischen Israelis und Palästinensern und einen Genozid in Gaza.