Dienstag, 18.06.2019
 

Echtzeit | Beitrag vom 27.04.2019

RollenfindungWann ist ein Mann ein Mann?

Moderation: Mandy Schielke

Beitrag hören Podcast abonnieren
Vier Mitglieder der Vienna Fearleaders tanzen in engen türkisen Höschen und mit Pompons in einer Sporthalle.  (Srdjan Govedarica)
Passen nicht ins Cheerleader-Klischee: die Vienna Fearleaders. (Srdjan Govedarica)

Männliche Cheerleader in knappen Höschen – die gibt es in Wien. Sie räumen mit gängigen Klischees auf. Das Rollenbild Mann scheint insgesamt ins Wanken geraten zu sein. Deshalb widmet sich diese "Echtzeit": der Männlichkeit.

Die Welt der Männer scheint geheimnisvoller als je zuvor. Der Männlichkeitsdiskurs wird auf vielen Feldern geführt. Es geht um Körperlichkeit, soziale und oder emotionale Zuschreibungen, ihre Rolle in der Familie. Der Ruf nach Auflösung geschlechtlicher Kategorien einerseits oder der Beschwörung der Polarisierung andererseits ist laut.

Wann ist ein Mann ein Mann? An diese Frage wagen wir uns in der "Echtzeit". Wir besuchen männliche Cheerleader in Wien, die in knappen Höschen vortanzen und so mit gängigen Klischees aufräumen wollen. Uns interessiert die Welt der Männlichkeitstrainings, die sich im besten Fall mit einer Balance zwischen Gefühlen und Urkräften befasst und wir unterhalten uns mit einem Mann, der sich gegen seine Zeugungsfähigkeit entschieden hat.

Fazit

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur