Rockmusiker Neil Young verklagt ein Trump-Finanzierungskommitee

    Neil Young, kanadischer Musiker, Singer-Songwriter und Filmemacher.
    Neil Young begann seine Karriere in den 1960er-Jahren, er zählt zu den einflussreichsten Musikern der Rockgeschichte. © picture alliance / AP Images / Rebecca Cabage
    Der kanadische Rockmusiker Neil Young hat ein Finanzierungskomitee von US-Präsident Donald Trump auf zehn Millionen Dollar Schadenersatz verklagt. Hintergrund ist die Verwendung seines Songs „Rockin’ in the Free World“ bei einer politischen Veranstaltung. Laut Musikportal Rollingstone lief der Titel Mitte Oktober bei einer Kundgebung im US-Bundesstaat Ohio. Young wirft dem Komitee vor, das Lied ohne Genehmigung verwendet zu haben. Schon 2020 hatte der Musiker wegen der Nutzung seiner Songs geklagt. Nach Darstellung seiner Anwälte hatte Trump damals zugesagt, Youngs Musik nicht mehr ohne Erlaubnis einzusetzen. Young kritisiert Trump seit Jahren. Sein Song von 1989 beschreibt die Schattenseiten der amerikanischen Gesellschaft. Trump selbst ist in dem neuen Verfahren nicht persönlich als Beklagter aufgeführt. Eine Stellungnahme des Weißen Hauses lag zunächst nicht vor.