Rijksmuseum bestätigt die Echtheit eines bislang unbekannten Rembrandt-Gemäldes

    Ein Ausschnitt des Bildes «Die Vision des Zacharias im Tempel» (1633) von Rembrandt, aufgenommen im Rijksmuseum.
    Forscher des Amsterdamer Rijksmuseums haben das Gemälde eindeutig dem holländischen Meister Rembrandt van Rijn (1606-1669) zugeschrieben. Das Gemälde ist in Privatbesitz. © - / Rijksmuseum / dpa / -
    Ein in jüngerer Zeit entdecktes Rembrandt-Gemälde ist echt. Das teilte das Rijksmuseum in Amsterdam mit. Wissenschaftler hätten dies mithilfe neuester Technik bestätigt. Material-analysen, stilistische und thematische Ähnlichkeiten und von Rembrandt vorgenommene Änderungen stützen die Schlussfolgerung, dass das Gemälde tatsächlich vom niederländischen Maler stammt, heißt es. Die "Vision des Zacharias im Tempel“ galt schon einmal als Werk des Meisters, bis zu seiner Aberkennung 1960. Damals wurde es als Werkstattarbeit aussortiert und war seitdem aus der Öffentlichkeit verschwunden. Nach 65 Jahren ist es nun rehabilitiert. Ab Mittwoch soll es auch wieder im Rijksmuseum zu sehen sein.