Restaurateure kleben gestohlene Finger wieder an die Statue von Erzbischof Turpin an

Vor mehr als fünfzig Jahren waren vier Finger der Statue von Erzbischof Turpin, einem Gefährten Karls des Großen, gestohlen worden, aus dem Château de Pierrefonds in der französischen Region Oise. Zwei davon sind jetzt bei einer Restaurierung der Salle des Preuses wieder an der neugotischen Figur angebracht worden. Der Dieb hatte sie vor drei Jahren in einem Paket aus Kanada zurückgeschickt. Er hatte angegeben, die beiden Finger bei einem Besuch auf dem Boden gefunden und eingesteckt zu haben. Nach Angaben der Sprecherin des Schlosses war der Mann damals neun Jahre alt. Zur Rückgabe sagte der Verantwortliche für die Restaurierung, Pierre Bortolussi: "Das ist wichtig, weil es uns erlaubt, das damals gestaltete Element sehr getreu wiederzugeben". Die beiden Finger wurden jetzt wieder angeklebt. Zwei weitere fehlen aber immer noch. Die Statuen waren im 19. Jahrhundert nach Zeichnungen von Eugène Viollet-le-Duc geschaffen wurden.