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Fazit | Beitrag vom 29.12.2020

remote Chaos ExperienceEin Kongress wie ein Computerspiel

Marcus Richter im Gespräch mit Sigrid Brinkmann

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Ein Astronaut vor dem Remote Chaos Experience Schriftzug. (Chaos Computer Club)
Detailverliebte Pixelgrafik: Der virtuelle Hackerkongress. (Chaos Computer Club)

Der traditionelle Kongress des Chaos Computer Clubs musste in diesem Jahr im Netz stattfinden. Aber Hacker wären keine Hacker, wenn aus dieser Beschränkung nicht auch schöne Ideen entstanden wären.

Virtuelle Konferenzen gab es viele in diesem Jahr. Aber wenn der Chaos Computer Club zu seiner Jahreskonferenz lädt, muss den Usern und Userinnen schon etwas geboten werden.

Remote Chaos Experience oder rC3 nennt sich die Cyber-Zusammenkunft. Im Netz wurde eine kleine Welt aufgebaut, berichtet Technik-Redakteur Marcus Richter.

Am virtuellen Stand mit echten Menschen

"Das ist wie ein Computerspiel mit detailverliebter Pixelgrafik", sagt Richter. Mit einer kleinen Figur kann man an virtuelle Stände gehen und sich dort mit anderen zu Video-Konferenzen treffen. "Und so fühlt es sich ein bisschen an wie über das echte Messegelände zu gehen und fremde Menschen zu treffen."

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Ein alles bestimmendes Thema habe es in diesem Jahr nicht gegeben, so Richter, aber alle Hacker-Klassiker wie Überwachungszenarien, netzpolitische Diskussionen bis hoch zur EU-Ebene und Hardware-Hacking seien vertreten gewesen.

Ein lehrreiches Virus

Ganz ohne Corona Bezug kamen die Panels nicht aus, aber "hier haben die Hacker gezeigt, was sie können", meint Richter. Es ging hauptsächlich um digitale Bildung: "Da gab es wirklich alles. Klimaanlagen selber bauen für die Schule, Luftfilteranlagen, Open Source Software für Lehrende, aber auch historische Rückbezüge auf die Lehren des Bauhauses."

Und konkrete Lösungen im Bildungsbereich wurden auch verkündet: So arbeitet die Initiative CyberEDU, die datenfreundliche Videokonferenzen anbietet, ab nächstem Jahr mit dem Berliner Senat zusammen.

(beb)

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