Religionen 

Den Tod bewusst annehmenWenn Patienten das Leben loslassen

Eine junge Frau mit blauer Kopfbedeckung liegt nachdenklich im Krankenhausbett, hat die Hände ineinander gefaltet und schaut aus dem Fenster raus. (Getty Images / iStock / Ridofranz)

Manche Menschen, etwa mit schweren Herz- oder Krebsleiden, entscheiden sich bewusst gegen Therapien, die ihr Leben verlängern könnten. Die meisten fürchten ein Leben mit vielen Einschränkungen. Manchmal kommen religiöse Motive hinzu.

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NahtoderfahrungenAm Ende bleiben Licht und Liebe

Holzstich nach Zeichnung von Gustave Doré (1832–1883), mit der Dartellung von Dante und Beatrice, die Gottes Angesicht in einem Tunnel aus Licht und Engeln erblicken. (akg-images )

Ein fernes Licht, das Leben im Schnelldurchlauf, der Eindruck, über dem eigenen Körper zu schweben: Viele Menschen beschreiben sogenannte Nahtoderfahrungen sehr ähnlich. Doch sie ziehen ganz unterschiedliche Schlüsse aus dem Erlebten.

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Physiker über Gott, Licht und EwigkeitDie universelle Urkraft der Liebe

Computergeneriertes Bild von blau glühenden, elektrischen Blasen. (Getty Images / Moment / Baac3nes)

Die Liebe ist wie Elektromagnetismus oder Gravitation eine universelle Urkraft. Das behauptet der Physikprofessor Markolf Niemz in seinem Buch „Die Welt mit anderen Augen sehen“. Ein Gespräch mit dem Autor über Gott, Liebe und Physik.

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Muslimischer PopSuperstars, die den Propheten loben

Porträt des Musikers Sami Yusuf. (Getty/Redferns/Brandon)

Sami Yusuf? Maher Zain? Mona Haydar? Nicht-Muslimen sagen diese Namen oft nichts. Dabei verkauft manch muslimischer Popstar Millionen Alben, hat mehr Facebook-Likes als Robbie Williams und spielt in ausverkauften Hallen – auch in Deutschland.

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Islamwissenschaftlerin über deutsche Moscheen"Imame sind gar nicht die zentralen Autoritätsfiguren"

Drei junge Frauen beten in der Sehitlik Moschee in Berlin Neukölln, 2017. (GettyImages/NurPhoto/Emmanuele Contini)

Oft sehen Nichtmuslime in Moscheen vor allem Orte religiöser Radikalisierung. Islamwissenschaftlerin Ayşe Almıla Akca hat ein anderes Bild. Ein Gespräch über Imame, Räume für Frauen und warum Karfreitag auch in Moscheen ein besonderer Tag ist.

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Neue Dokumentationsstelle in WienGegen die Netzwerke des politischen Islam

Menschen vor einem Kerzen- und Blumenmeer an einem der Tatorte im Bereich der Seitenstettengasse in der Wiener Innenstadt am Donnerstag, Österreich, 5. November 2020.  (picture alliance / APA / Helmut Fohringer)

Um islamistische Radikalisierung zu verhindern, will man in Österreich jetzt die Netzwerke besser verstehen, in denen sie geschieht: Wer nimmt wie Einfluss? Woher kommt das Geld? Das soll die Dokumentationsstelle Politischer Islam herausfinden.

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Als deutsche Pastorin in New YorkBrücken bauen in einem gespaltenen Land

Pastorin Miriam Gross im schwarzen Talar in ihrer Kirche (Deutschlandradio / Klaus Martin Höfer)

Miriam Groß ist Auslandspfarrerin der deutschen Kirchengemeinde in Manhattan. Sie erfährt in den USA ein vollkommen anderes Gemeindeleben als in Deutschland. Durch die Coronakrise haben die Gegensätze noch zugenommen.

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Initiative "Centinelas" in GuatemalaMit der Kraft des Glaubens gegen Korruption

Demonstrierende in Guatemala-Stadt haben sich zum Protest gegen Korruption versammelt, eine Frau in roter Weste spricht in ein Mikrofon, alle tragen Mund-Nase-Masken und halten Abstand voneinander, um sich während der weltweiten Covid-19-Pandemie vor Ansteckung zu schützen. (Deutschlandradio / Andreas Boueke)

Wie in vielen armen Ländern der Welt ist auch in Guatemala Korruption ein großes Problem, das den Rechtsstaat an seine Grenzen bringt. Im Kampf dagegen haben verschiedene Religionsgemeinschaften die Vereinigung "Centinelas" gegründet.

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Das erste ökumenische Konzil in NizäaEine vergessene Geschichte des Christentums

Stadtansicht von Nicäa, heute Iznik, dem Ort des Ersten Ökumenischen Konzils. (picture alliance / akg-images)

Die Türkei gilt heute als muslimisches Land. Vergessen wird dabei oft, dass dort die Fundamente der christlichen Kultur gelegt wurden. Auch der Tagungsort des ersten ökumenischen Konzils lag an einem Ort, der heute zur Türkei gehört.

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Staatsleistungen an die KirchenSchwierige Ablösung

Eine Hand steckt einen Euro in einen schwarzen Schlitz in Kreuzform (Symbolbild). (Getty / iStockphoto)

Schon in der Weimarer Verfassung stand der Auftrag: Die Zahlungen, die der Staat an die Kirchen leistet, sollen abgelöst werden. Doch bis heute überweisen die Bundesländer eine halbe Milliarde Euro jährlich an die großen Kirchen. Die Kritik nimmt zu.

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Robert P. Jones: "White Too Long"Rassismus in US-amerikanischen Kirchen

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump spricht, während er eine Bibel in der Hand hält. (2015) (Getty Images/ CQ-Roll Call Group/ Al Drag)

Immer deutlicher wird, wie sehr Rassismus die USA spaltet. Der Irrglaube, weiße Menschen seien anderen überlegen, ist auch in manchen US-amerikanischen Kirchen tief verwurzelt – das beschreibt der Theologe Robert Jones in einem neuen Buch.

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Buch über Heilsbringer im 20. JahrhundertVon Bob Marley bis zum Dalai Lama

Bob Marley bei einem Konzert am Mikrofon. (Getty Images/ Michael Ochs Archives)

Popmusiker, Atheistin, Rebbe oder Psychiater – in seinem neuen Buch stellt der Religionswissenschaftler Michael Stausberg rund 50 teils schillernde Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts vor, die aus bekannten Religionen neue Strömungen schufen.

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Evangelischer Werbedienst KOMMLutherbonbons und Engelanhänger

Vor einem rotgefärbten Abendhimmel sieht man die Silhouette eines Engelanhängers. (Gettyimages / EyeEm / Anne Neumann)

Engel, Paradies und letztes Abendmahl – die Werbung nutzt gern religiöse Motive und Anspielungen. Gar nicht so einfach also, wenn die Kirchen selber Werbung designen. Über Engel mit Tiefgang, Lutherbonbons und den Waschhandschuh "Gottesgeschenk".

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Entstehung der BibelEin Original gibt es nicht

Eine Wissenschaftlerin untersucht Fragmente der sogenannten Schriftrolle von Qumran im Sommer 2018 in Israel. (imago images/UPI Photo/Debbie Hill)

Die Bibel gilt als feststehender Kanon – ihre überlieferten Texte sind jedoch mitunter widersprüchlich und jünger, als man denkt. Zur einer heiligen Schrift seien sie erst nachträglich geworden, betont der Theologe Konrad Schmid.

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Wein als spirituelles GetränkDer Geist im Rebensaft

Historische Dartellung des Propheten Elia, der von einem Engel Brot und Wein empfängt. (akg-images / Heritage Images / Index)

Wein ist ein ganz besonderer Saft. In vielen Religionen stellt er eine Verbindung zum Göttlichen her. Auch bei seiner Herstellung kann Spiritualität mit einfließen. Zum Beispiel, wenn ökologischer Weinbau auf Anthroposophie trifft.

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Landwirtschaft in IsraelEin Sabbatjahr für den Acker

Ein schwarz bekleideter, ultraorthodoxer jüdischer Mann steht im Weizenfeld, außerhalb der israelischen Gemeinde Mevo Horon. (picture alliance / AP Photo / Ariel Schalit)

Einmal in sieben Jahren den Acker brachliegen lassen: Das gebietet die jüdische Tradition des Schmitta-Jahrs. Doch wie die Regeln auslegen? Brigitte Jünger hat Menschen getroffen, die kreative Lösungen gefunden haben.

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Muslimische UmweltprojekteKlimaschutz mit dem Koran

Zwei junge Männer und drei Frauen mit Kopftuch sitzen zusammen auf einer Mauer und schauen in die Kamera. Eine Frau hat ein Kleinkind im Arm. (Hima e.V.)

Seit einigen Jahren engagieren sich verstärkt muslimische Initiativen für den Umweltschutz: Sie installieren etwa Solarmodule auf Moscheedächern oder rufen zum Plastikfasten auf. Der Koran dient ihnen dabei als Inspirationsquelle.

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Geschichte der SklavereiJahrhunderte des Menschenhandels

Eine historische Illustration um 1835 zeigt Sklaven an Bord eines Sklavenschiffes, die gefesselt werden, bevor sie in den Laderaum gebracht werden. (Getty Images / Hulton Archive / Rischgitz)

Die Geschichte der Sklaverei beginnt lange vor der Kolonialzeit. Auch islamische Herrscher haben Menschen versklavt. Ihre Geschichte ist noch aufzuarbeiten, doch sie entlässt Europa nicht aus der Verantwortung.

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Aufarbeitung der christlichen Mission"Es ist schwierig, sich dieser Geschichte zu stellen"

Porträt von Jean-Félix Belinga Belinga im offenen karierten Hemd vor einer blühenden Hecke (Dagmar Brunk)

Die Geschichte der Mission in Afrika ist auch eine Geschichte des Kolonialismus. Der evangelische Pfarrer Jean-Félix Belinga Belinga spricht über Machtmissbrauch, die Rolle der Frau in afrikanischen Kirchen und die Chance, voneinander zu lernen.

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Christliche MissionareWegbereiter und Kritiker der Kolonialmächte

Eine historische Aufnahme von 1935 zeigt einen Missionar, der drei knieenden Massai aus erhöhter Perspektive das Neue Testament zeigt. (imago images / Arkivi)

Sie kamen im Namen des Herrn, oft Seite an Seite mit Kolonialherren aus Europa. Wenn es um die Aufarbeitung des Kolonialismus geht, müssen sich auch die missionierenden Kirchen Fragen stellen lassen: nach Schuld, Verstrickung und Widerstand.

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Seelsorge bei der FeuerwehrSpirituelle Hilfe auf der Wache

Sabine Röhm, die erste Feuerwehrseelsorgerin in Berlin, steht an einen roten Feuermelder gelehnt. (Deutschlandradio / Ralf Bei der Kellen)

Feuerwehrleute erleben häufig Extremsituationen. Sie begeben sich selbst in Gefahr, und nicht immer gelingt es ihnen, andere zu retten. Die Berliner Feuerwehr hat deshalb eine eigene Seelsorgerin eingestellt, die für die Einsatzkräfte da ist.

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Pfarrer bei "Extinction Rebellion"Spirituelle Klimaarbeit

Eine Aktivistin von Extinction Rebellion steht als Baum verkleidet auf dem Parliament Square in Westminster, London bei einer Demonstration am 21. April 2019 in London. (Getty Images / Jack Taylor)

Pilgern für die Rettung des Klimas? Für Thomas Zeitler gehören solche Aktionen zur Gemeindearbeit: Der Nürnberger Pfarrer will Hoffnung geben, statt Klimapanik zu verbreiten. Privat engagiert er sich bei der Bewegung "Extinction Rebellion".

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RabbinerausbildungDurch Wissen zum Glauben

Die Studentin Anita Kantor steht im Abraham Geiger Kolleg vor einem Schrank mit Thorarollen. (picture alliance / Wolfgang Kumm / dpa)

Das Abraham-Geiger-Kolleg in Potsdam wurde 1999 als erstes Rabbinerseminar in Deutschland nach der Schoah gegründet. Seine Absolventinnen und Absolventen arbeiten in aller Welt. Zwei aus dem jüngsten Jahrgang erzählen, was sie antreibt.

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