Rechtsstreit zwischen Milo Rau und Heinz-Christian Strache beigelegt

Der Rechtsstreit zwischen dem Intendanten der Wiener Festwochen, Milo Rau, und dem früheren FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache ist beigelegt. Am Wiener Landesgericht einigten sich beide Seiten auf einen Vergleich. Strache hatte Rau wegen übler Nachrede verklagt. Hintergrund war ein inzwischen offline genommenes Interview aus dem Jahr 2024, in dem Rau behauptet hatte, Strache habe ein antisemitisches NS-Lied gesungen. Vor Gericht räumte Raus Anwalt ein, dass diese Behauptung nicht nachweisbar sei und auf einer Verwechslung beruhe. Die Wiener Festwochen zahlen Strache 4.000 Euro Schadenersatz, Rau übernimmt Verfahrenskosten in Höhe von 2.500 Euro und entschuldigt sich für die unwahre Aussage. Strache verpflichtet sich im Gegenzug, die Privatklage zurückzuziehen. Der Vergleich soll vier Wochen lang auf der Website der Festwochen veröffentlicht werden.