RBB-Intendantin Demmer begrüßt geplanten Bürgerrat

    Ulrike Demmer; Mitglied Deutschlandradio-Verwaltungsrat
    Ulrike Demmer © rbb / Gundula Krause
    Die Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB), Demmer, zeigt sich offen für einen Austausch mit dem geplanten Bürgerrat zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Man nehme die Planungen mit großem Interesse wahr, sagte Demmer der Deutschen Presse-Agentur. Die Koalitionsfraktionen von SPD und CDU im Brandenburger Landtag wollen das Gremium einsetzen. "Wir freuen uns, dass der Landtag den RBB zum Thema macht", sagte Demmer. In dem Bürgerrat sollen 51 Menschen mitwirken, die von einer externen Agentur in einem Zufallsverfahren ausgewählt werden. Sie sollen die Sicht der Beitragszahler einbringen. Der Rat soll sich mit einer stärkeren regionalen Sichtbarkeit Brandenburgs im RBB-Programm und der Bedeutung regionaler Berichterstattung für demokratische Meinungsbildung befassen. Zudem sind die zeitgemäße Ausgestaltung der Angebote im Fernsehen und im Netz sowie die journalistische Qualität geplante Themenfelder. Der Landtag befasst sich voraussichtlich im Juni mit dem Vorhaben.