Ratifizierung der UNESCO-Konvention fürs Unterwasser-Kulturerbe gefordert

    Ein Mensch in einem Tauchanzug fotografiert eine archäologische Stätte am Meeresgrund.
    Archäologen arbeiten an Ausgrabungen eines Jahrtausende-alten Hafens der türkischen Stadt Izmir. © IMAGO / Anadolu Agency / Lokman Ilhan
    Archäologen kritisieren die nach wie vor ausstehende Ratifizierung der UNESCO-Konvention zum Schutz des Unterwasser-Kulturerbes. Dazu zählen unter anderem versunkene Schätze und unter Wasser liegende historische Stätten. Wie die Deutsche Gesellschaft zur Förderung der Unterwasser-Archäologie dem Deutschlandfunk mitteilte, ist die Ratifizierung bislang ausgeblieben, weil es zwischen Bund und Ländern weiterhin offene Rechtsfragen gibt. Die Kulturorganisation der Vereinten Nationen hatte das Übereinkommen vor 25 Jahren verabschiedet. Demnach ist das Unterwasser-Kulturerbe durch Plünderungen, kommerzielle Schatzsuche und Schleppnetzfischerei bedroht.