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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 07.09.2016

Rassismus im BilderbuchlandVon wegen weltoffene Niederlande

Von Kerstin Schweighöfer

Alltag in Amsterdam: Die Stadt ist rund 800 Jahre alt, viele Gebäudefassaden stammen aus dem 17. Jahrhundert.  (picture alliance / ZB / Waltraud Grubitzsch)
Alltag in Amsterdam: Die Stadt ist rund 800 Jahre alt, viele Gebäudefassaden stammen aus dem 17. Jahrhundert. (picture alliance / ZB / Waltraud Grubitzsch)

Vor rund zehn Jahren fing es an: Nach zwei politischen Morden – am Politiker Pim Fortuyn und am Regisseur Theo van Gogh – gab es in den Niederlanden einen deutlichen Rechtsruck und eine Verschärfung der Gesetze. Viele Migranten fühlen sich als Bürger zweiter Klasse.

Die Niederlande gelten als progressiv, tolerant und weltoffen: Kaum eine andere Nation hat über Jahrzehnte hinweg ein so positives Image halten können.

Ihr Selbstbild nährt sich von der Zeit, als die Niederlande zur Spielwiese für soziale Experimente wurden und liberaler Vorreiter in Sachen Drogenpolitik, Abtreibung, Prostitution, Sterbehilfe und gleichgeschlechtliche Ehe.

Dabei gibt es viele Faktoren, die inzwischen am lupenreinen Image kratzen: Der Aufstieg der Rechtspopulisten und die strengen Integrationsgesetze sind die andere Seite der Offenheit. Migrantinnen und Migranten fühlen sich diskriminiert und gründeten mit DENK selbst eine Partei, um dem Rassismus im Bilderbuchland den Kampf anzusagen. 


Manuskript zum Beitrag: 

Direkt vor seiner Anwaltskanzlei im Süden von Amsterdam war noch ein Parkplatz frei. Da steht er nun, der neue Mercedes, S-Klasse, von Rechtsanwalt Gerald Roethof.

Der 43-Jährige steht auf teure Autos. Schon als Kind, erzählt er:

"Inzwischen kann ich es mir leisten. Auch wenn ich in Kauf nehmen muss, von der Polizei drei bis viermal im Monat angehalten zu werden. Das kann nicht nur am Wagen liegen. Ich habe Kollegen, die ebenfalls teure Autos fahren. Denen passiert das nie.”

Aber die sind weiß. Gerald Roethof hingegen, ein hochgewachsener schlanker Niederländer, hat Eltern, die aus Surinam stammen, der ehemaligen niederländischen Kolonie im Norden von Lateinamerika. Roethof ist in den Niederlanden geboren, aber in Surinam aufgewachsen. Mit 18 kehrte er in die Niederlande zurück und studierte Jura.

"Einmal musste ich sogar mit aufs Polizeirevier. Ich stand an der Ampel, neben mir hielt ein Polizeiwagen. Ich merkte, wie die beiden Beamten mein Auto bewunderten, dann fiel ihr Bick auf mich und sie stutzten. Oh je, dachte ich nur, es ist wieder soweit. Und tatsächlich: Ich musste an den Straßenrand fahren. Aber dieses Mal wollten sie nicht nur meine Papiere sehen, sondern auch das Auto durchsuchen. Sie hielten mich für einen Drogendealer. Ich kenne die niederländischen Gesetze. Ich weiß, dass sie das nicht einfach so tun können, ich habe es ihnen untersagt. Das Ende vom Lied war, dass sie Pfefferspray einsetzten, mir Handschellen anlegten und Verstärkung holten. Als sich auf dem Polizeirevier dann herausstellte, dass ich Anwalt bin, ließen sie mich wieder frei."

Marokkaner haben es auf dem Arbeitsmarkt schwer

Mit einem kleinen Seufzer schließt Roethof seinen Mercedes ab und die Tür zu seiner Anwaltskanzlei auf. Niederländern mit surinamischer Familiengeschichte gehe es inzwischen aber vergleichsweise gut. Heute, 2016, sind es die niederländischen Marokkaner, die am meisten diskriminiert werden.

Es gehe in Wellenbewegungen, erklärt Roethof. In den 1970er Jahren seien die Molukker von der indonesischen Inselgruppe an der Reihe gewesen. In den 80ern die Surinamer und in den 90ern die Menschen von den niederländischen Antillen.

Seit der Jahrtausendwende müssten die Marokkaner daran glauben – die größte muslimische Bevölkerungsgruppe in den Niederlanden.

Besonders auf dem Arbeitsmarkt haben sie es schwer, weiß der Amsterdamer Anwalt, der bereits einige von ihnen vertreten hat. Nicht umsonst experimentieren mehrere niederländische Gemeinden inzwischen mit anonymen Bewerbungen. Um zu verhindern, dass jemand aufgrund seiner Herkunft und seines Namens von vorneherein keine Chance hat.

Dennoch hegen die Niederländer ihr Selbstbild als rassismus-freier Zufluchtsort, wo Toleranz schon seit dem 17. Jahrhundert ganz groß geschrieben wird. Sie gelten als weltoffene Nation, die Andersdenkenden, Andersglaubenden und Andersliebenden Schutz bietet.

"Höchste Zeit, dass wir unser Selbstbild korrigieren. Der sichtbare Rassismus hat zugenommen. Davor dürfen wir nicht länger die Augen verschließen. Das liegt am politischen Klima. Anstatt sich vorbildlich zu geben, vergiften Politiker bei uns die Gesellschaft von oben herab. Zum Beispiel verkünden sie, dass sie weniger Marokkaner im Land haben wollen. Vor zehn Jahren noch wäre das undenkbar gewesen!”

Die Wilders-Partei könnte die größte Fraktion werden

Roethof spielt auf Geert Wilders an, den hochblond gefärbten Rechtspopulisten und erklärten Feind von Europa und Islam. Glaubt man den aktuellen Umfragen, könnte seine "Partei für die Freiheit” PVV bei den nächsten Parlamentswahlen 2017 die größte Fraktion bilden. Im Herbst muss sich Wilders erneut vor Gericht verantworten. Wegens Volksverhetzung und diskriminierender Äußerungen nach den Kommunalwahlen im März 2014. In einem vollbesetzten Saal hatte Wilders seine Anhänger gefragt, ob sie sich mehr oder weniger Marokkaner wünschten.

"Weniger!”, brüllte der Saal. Worauf Wilders versprach: "Dann werde ich dafür sorgen!”

Die Kluft zwischen alten und neuen Niederländern ist dadurch noch größer geworden. Aufgetan hatte sie sich nach den Attentaten auf Pim Fortuyn und Theo van Gogh.

Der rechtspopulistische Fortuyn hatte mit seiner öffentlichen Kritik an der Migrationspolitik ein Tabu gebrochen und den Islam als rückständige Kultur bezeichnet. 2002 wurde er von einem fanatischen Umweltschützer erschossen.

Zwei Jahre später wurde der islamkritische Regisseur Theo van Gogh von einem muslimischen Fundamentalisten auf offener Straße getötet. Zwei Morde, die die alte Seefahrernation hinter den Deichen zutiefst verunsicherten. Die Folgen: ein deutlicher Rechtsruck und Immigrations- und Integrationsgesetze, die zu den strengsten Europas gehören. Viele Migranten fühlen sich seitdem als Bürger zweiter Klasse.

Sanitäter stehen am 2. November 2004 vor der mit einer Decke bedeckten Leiche des niederländischen Filmregisseurs Theo van Gogh, der mitten in Amsterdam erschossen worden ist. (picture-alliance / dpa)Sanitäter stehen am 2. November 2004 vor der mit einer Decke bedeckten Leiche des niederländischen Filmregisseurs Theo van Gogh, der mitten in Amsterdam erschossen worden ist. (picture-alliance / dpa)

Migrantenpartei DENK will Rechtspopulisten bremsen

"Das muss ein Ende haben!” fordert Tunahan Kuzu, Spitzenkandidat der neuen Splitterpartei DENK. Zu deutsch: "Denk nach”. Kuzu hat sie zusammen mit Selcuk Öztürk, einem anderen niederländischen Abgeordneten, gegründet. Beide Männer hatten zuvor die sozialdemokratische "Partei der Arbeit” im Streit verlassen.

DENK will sich für Gerechtigkeit und Chancengleichheit einsetzen, gegen Rassismus und Diskriminierung. Die neue Partei will Brücken bauen und sieht sich als Gegenbewegung zu Geert Wilders' PVV. "Wir wollen die Rechtspopulisten bremsen”, so Spitzenkandidat Kuzu:

"In den Niederlanden hat der Aufstieg der PVV zu Verrohung und Verhärtung geführt. Themen wie Immigration oder Flüchtlingskrise werden einseitig negativ konnotiert. Dabei sind wir doch alle Niederländer – egal, woher wir ursprünglich kommen. Die niederländische Staatsbürgerschaft verbindet uns als gemeinsame Identität. Deshalb wollen wir auch eine Partei für alle Niederländer sein – für niederländische Niederländer, türkische, marokkanische, und auch für ehemalige Bürger aus den Antillen oder aus Surinam."

DENK will, dass jede Gemeinde ein Gastarbeiterdenkmal bekommt und die Migrationsgeschichte im Unterricht ein Pflichtfach wird. Die Partei weigert sich, den türkischen Genozid an den Armeniern im Ersten Weltkrieg 1915 anzuerkennen. Sie unterstützt nicht nur die AK-Partei des türkischen Präsidenten Erdogan, sondern auch Erdogans Regierungsstil und sein autoritäres Auftreten.

Die Presse wird dämonisiert und als Teil des Establishments auf Abstand gehalten.

Prominentestes Parteimitglied ist Sylvana Simons, eine in Surinam geborene und in Holland aufgewachsene TV-Moderatorin, die das Gesicht der niederländischen Antirassismus-Bewegung geworden ist. Ihr Beitritt zu DENK sorgte für Schlagzeilen.  

Hass-Mails, weil sie den 'Zwarte Piet' absschaffen wollte

Auslöser für den Parteibeitritt waren für Simons die rassistischen Hass-Mails, die sie bekommt, seit sie sich dafür ausgesprochen hat, die Figur des Zwarte Piet beim Nikolausfest abzuschaffen.

Die Debatte um den schwarzen Begleiter vom Nikolaus mit dicken Lippen, Kraushaar und goldenen Ohrringen spaltet die niederländische Gesellschaft seit Jahren. Für die einen ist er ein rassistisches Symbol, das nicht mehr in diese Zeit passt. Für die anderen eine Tradition, an der nicht gerüttelt werden darf.

Man müsse TV-Star Simons umgehend mit dem Bananenboot nach Surinam zurückschicken, forderten ihre Gegner - vor allem weiße Männer, Wähler von Geert Wilders.

"Ich habe ihn so satt, diesen rassistischen Schlamm, der täglich über mir ausgekippt wird. Und viele andere mit mir.”

Integrationsminister Lodewijk Asscher hat die Beleidigungen und Bedrohungen aufs Schärfste verurteilt. Sogar die konservative Wochenzeitschrift ELSEVIER sah sich genötigt, ein Machtwort zu sprechen. "Komm’ runter auf den Teppich, weißer Mann!”, forderte sie. "Die Niederlande gehören nicht nur dir, sondern auch Sylvana.”  

"Ein Anfang ist gemacht!”, freut sich Professorin Gloria Wekker von der Universität Utrecht.

Die 66-jährige Anthropologin hat sich in ihrem jüngsten Buch mit dem Rassismus in den Niederlanden auseinandergesetzt. "White Innocence” heißt es – weiße Unschuld.

"400 Jahre koloniale Geschichte lassen eine Gesellschaft nicht unberührt. Das hat Einfluss auf Sprache und Kultur, auf unser Selbstbild und wie wir die anderen sehen. Wir Niederländer aber haben uns weis gemacht, dass diese 400 Jahre spurlos an uns vorbeigegangen sind.

Wir waschen unsere Hände in Unschuld. Wir sind jenes kleine Land, das immer auf der guten Seite steht, in nationalen und internationalen Konflikten. Wir sind farbenblind und antirassistisch, wir sind unschuldig. Dabei stimmt das gar nicht.”

In ihrem Buch führt Gloria Wekker viele Beispiele für Alltagsrassismus auf, wie er im Fernsehen vorkommt, im Geschäftsleben, an Schulen und Universitäten. Auch eigene Erfahrungen hat sie mit verarbeitet. Denn die Amsterdamer Wissenschaftlerin ist keine Weiße - sie wurde in der surinamischen Hauptstadt Paramaribo geboren:

"Einmal begrüßte ich vor einer Sitzung einen mir unbekannten Kollegen und streckte ihm meine Hand aus. Doch der wusste nichts Besseres als mir seinen Mantel zu reichen. Eine farbige Frau konnte in seinen Augen nur eine dienende Funktion haben und sich um die Garderobe oder den Kaffee kümmern. Nie wäre es ihm in den Sinn gekommen, dass ich ihm ebenbürtig oder gar überlegen sein könnte.”

Dass der Unfrieden der Migranten zur Gründung von DENK geführt hat, findet sie nicht weiter verwunderlich. Viele Parteistandpunkte hält die Anthropologin zwar für bedenklich, aber, so prophezeit sie: DENK könnte groß werden.

Wilders-Fan im Postkarten-Idyll

Eine Vorstellung, die Teunis den Hertog schlaflose Nächte bereitet. Der 33-Jährige wohnt mit Frau und zwei kleinen Kindern in einem schmucken Backsteinhäuschen am Stadtrand von Montfoort, mitten in den Poldern bei Utrecht. Er konnte es sich kaufen, denn als selbständiger Polier auf dem Bau verdient er ganz gut.

"Es heißt immer, PVV-Wähler seien sozial schwach und würden mit Zigarette und dickem Bauch und zehn Bierkästen in ihrer Wohnung den ganzen Tag vor der Glotze hängen. Dabei bin ich der beste Beweis dafür, dass das nicht stimmt.”

Die Familie lebt in einer Postkartenidylle mit Deichen, Kühen und Windmühlen. Niederländischer geht es nicht. Und das soll auch so bleiben. Teunis den Hertog ist sich ganz sicher, wie der nächste Ministerpräsident der Niederlande nach den Wahlen 2017 heißen wird:

"Geert Wilders! Absolut! Er wird dafür sorgen, dass ich mir um die Zukunft meiner Kinder keine Sorgen mehr machen muss. Die Muslime wollen unsere Gesellschaft verändern. Es gibt zu viele. Die DENK-Partei muss umgehend verboten werden. Damit sie nicht wachsen kann wie ein islamistisches Geschwür. Damit sie nicht den Anfang vom Ende der Niederlande einläutet.”

Den Hertog wählt PVV seit die Partei 2006 gegründet wurde. Dass Wilders sich vor Gericht verantworten muss, findet er unbegreiflich: Nur weil man es wage, Kritik zu äußern, sei man doch nicht gleich rassistisch!

Rund 50 Kilometer weiter westlich, in einem Vorort von Den Haag, erhebt sich Hedeil Alhabboubi von ihrem Platz an der Kasse, um eine Kaffeepause einzulegen. Die 25-Jährige trägt als einzige Kassiererin in diesem Supermarkt ein Kopftuch.

"Manche Kunden meiden mich deshalb und gehen zu einer anderen Kasse. Einmal wollte eine Frau wissen, woher ich komme. Aus dem Irak, habe ich gesagt. Daraufhin meinte sie, wenn sie im Irak wohnte, würde man von ihr auch erwarten, dass sie fließend Arabisch spräche. Ich sollte schleunigst mein Niederländisch verbessern."

Hedeil stammt aus einer schiitischen Familie in Bagdad und musste vor acht Jahren mit Eltern und Geschwistern flüchten. Von Holland hatte sie zuvor nie gehört. Dass dieses Land als weltoffen und tolerant gilt, verwundert sie:

"Das stimmt doch überhaupt nicht! Wegen meines Kopftuches musste ich mich auf der Straße sogar schon anspucken lassen. Es gibt jetzt zwar diese neue Partei DENK. Aber das wird nicht von langer Dauer sein. Menschen aus anderen Kulturen wird das Leben hier schwer gemacht. Bis sie die Motivation verlieren.”  

Gerald Roethof, der Rechtsanwalt aus Amsterdam, ist da optimistischer. Er findet es gut, dass die "Neuen Niederländer” endlich eine Stimme bekommen und ihr Unmut kanalisiert werden kann:

"Vorerst sehe ich DENK als schwarze, als muslimische PVV. Die sich noch beweisen muss. Sie darf keinesfalls weiter polarisieren, sie sollte eine echte Allround-Partei für alle werden. Erst dann hätte sie einen Mehrwert." (huc)

Eine Demonstration gegen Rassismus im Februar 20016 in Amsterdam  (imago / Paulo Amorim)Eine Demonstration gegen Rassismus im Februar 20016 in Amsterdam (imago / Paulo Amorim)

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