"Ramayana": Teuerster Film der indischen Geschichte feiert weltweit Premiere

    Der indische Produzent Namit Malhotra besucht die Premiere von „Ramayana“ im Academy Museum of Motion Pictures in Los Angeles. Hinter ihm ist das Plakat des Films.
    Der indische Produzent von "Ramayana", Namit Malhotra © AFP/VALERIE MACON
    Kurz vor dem hinduistischen Lichterfest Diwali hat in Indien kommt der Film "Ramayana" in die Kinos. Mit umgerechnet rund 400 Millionen Euro für zwei Teile handelt es sich um das teuerste Filmprojekt der indischen Geschichte und ist vom Aufwand her mit Kino-Sagas wie "Herr der Ringe" oder "Star Wars" vergleichbar. Gegenstand von "Ramayana" ist ein hinduistisches Epos. Es erzählt vom Kampf des Prinzen Rama, der seine Frau Sita aus den Händen des Dämonenkönigs Ravana befreien will. Der Film von Regisseur Nitesh Tiwari feiert am Donnerstag weltweit Premiere und vereint Oscar-prämierte Experten für Spezialeffekte und große Namen des indischen Kinos. So spielt Superstar Ranbir Kapoor den Gott Rama. Die Musik schrieben die Oscar-Preisträger Hans Zimmer und A. R. Rahman - zum ersten Mal gemeinsam. Im nächsten Jahr soll der zweite Teil folgen.