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Wortwechsel | Beitrag vom 14.05.2021

Raketen in NahostDroht ein neuer Krieg?

Moderation: Annette Riedel

Heller Raketesnschweif am Nachthimmel über Gaza-Stadt. (AFP / Mahmud Hams)
Mehrere Raketen der Hamas wurden, in der Nacht zum Samstag, aus dem Gazastreifen in Richtung Israel abgefeuert. (AFP / Mahmud Hams)

Fast 1800 Raketen sind in den vergangenen Tagen aus Gaza auf israelische Städte abgefeuert worden. Im Gegenzug hat Israel rund 1000 Ziele in Gaza angegriffen. Eskaliert der Konflikt zu einem neuen Nahostkrieg und erreicht er deutsche Straßen?

Der Nahost-Konflikt hat sich in den vergangenen Tagen erneut zugespitzt. Tel Aviv im Raketenhagel militanter Palästinenser, die israelische Armee antwortet mit massiven Gegenschlägen. Auf beiden Seiten gab und gibt es Todesopfer. Einmal mehr ist Ostjerusalem im Fokus der Auseinandersetzungen. Es gibt Angriffe von jüdischen auf arabische Israelis – und umgekehrt. Einmal mehr schaut die Weltöffentlichkeit besorgt in die Region.

Antisemitische Proteste in Deutschland

Aber was sich im Nahen Osten abspielt, hat auch Auswirkungen hierzulande: In verschiedenen Städten gab es antisemitische Proteste vor Synagogen, jüdische Gotteshäuser wurden beschädigt, Israel-Fahnen verbrannt, Juden beschimpft.

Was kommt derzeit zusammen, dass sich der Konflikt derart zuspitzt?
Droht eine dritte Intifada? Droht gar ein neuer Krieg in Nahost?
Wer könnte vermitteln?
Erleben wir in den Ausschreitungen hierzulande Hass auf Israel, Antisemitismus – oder eine Allianz aus beidem?  

Es diskutieren:

Alexander Brakel, Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Jerusalem
Sebastian Engelbrecht, Deutschlandradio-Korrespondent im Landesstudio Berlin und ehemaliger ARD-Korrespondent in Tel Aviv
Sumaya Farhat-Naser, palästinensische Friedensaktivistin und Autorin
Levi Salomon, Journalist und Gründer des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)

(sus)
 

Wortwechsel

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