Radiohead gegen Unterlegung eines ICE-Videos mit "Let Down"

    Ein Mann steht vor einem Schlagzeug auf einer Bühne im Laserlicht und hebt die Arme. Hinter spielt jemand E-Bass.
    Radiohead bei einem Konzert im Jahr 2021 © picture alliance / Grant Pollard
    Sie sind nicht die ersten, aber vermutlich die deutlichsten: Die Band Radiohead schleudert der US-Einwanderungsbehörde ICE die Worte "Go fuck yourselves" entgegen. Damit wehren sich die Musiker dagegen, dass ICE ein PR-Video in eigener Sache mit einer Version des Radiohead-Songs "Let down" unterlegt hat. Das Lied werde ohne Einwilligung der Band verwendet, heißt es in einer Stellungnahme. Die Behörde solle das Video von ihren Social-Media-Accounts entfernen.Vor Radiohead hatten sich schon andere Musikschaffende gegen eine Vereinnahmung durch die Trump-Administration gestellt, etwa Sabrina Carpenter und Olivia Rodrigo. Das zuständige Department of Homeland Security reagiert auf entsprechende Beschwerden oft amüsiert. Auf eine Anfrage des "Rolling Stone" in Sachen Radiohead reagierte das Ministerium in Washington bisher gar nicht.