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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 16.09.2012

Radeln ohne Regeln

Der Großstadtverkehr als Kampfzone

Von Bettina Ritter

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Fahrradfahrer fahren in Münster vom Radweg aus über eine Verkehrskreuzung. (picture alliance / dpa)
Fahrradfahrer fahren in Münster vom Radweg aus über eine Verkehrskreuzung. (picture alliance / dpa)

Sie fahren über rote Ampeln, bei Dunkelheit ohne Licht, gern auch auf dem Gehweg, und überholen von rechts. Radfahrer in Großstädten pfeifen oft auf die Straßenverkehrsordnung. Viele fahren schnell, aggressiv und ohne Rücksicht auf Verluste. Und ziehen sich so den Zorn der Autofahrer und Fußgänger zu.

Die schimpfen auf die Kampfradler und Straßenkrieger. Sogar Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer echauffierte sich über die Guerilla auf zwei Rädern. Der Verrohung im Straßenverkehr müsse Einhalt geboten werden, forderte er. Das aggressive Fahren ohne Airbag und Knautschzone hat Folgen. Täglich verunglücken auf deutschen Straßen 192 Radler.

Aber auch die Autofahrer sind nicht unschuldig am ungleichen Kampf. Immer wieder öffnen sie die Fahrertür, ohne sicher zu gehen, ob sie damit nicht einen Verkehrsfreund vom schmalen Radweg fegen. Beim Abbiegen – der häufigsten Ursache für Unfälle - übersehen sie die Radler oft und fahren sie um. Warum fällt Rücksicht besonders im Straßenverkehr so schwer und was kann getan werden, damit wieder Frieden einkehrt auf deutschen Straßen?

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