R&B-Sängerin Raye gewinnt den britischen Mercury Prize

Die Londoner R&B-Sängerin Raye hat den britischen Mercury Prize für ihr zweites Studioalbum "This Music May Contain Hope" gewonnen. Damit setzte sie sich gegen Musikgrößen wie den Ex-Beatle Paul McCartney, die Rockband Suede und den Rapper Dave durch. Die Jury lobte die Bandbreite, Struktur und den Ehrgeiz des Albums, das Jazz, Orchestral-Pop, Funk und andere Genres miteinander verbindet. Für den Mercury Prize werden seit 1992 jährlich 12 Alben nominiert, die im vergangenen Jahr von britischen und irischen Künstlern in Großbritannien veröffentlicht wurden. Der Musikpreis ist mit umgerechnet knapp 30.000 Euro dotiert und gilt als weniger mainstreamig als die BRIT Awards.