Prozess zu Warner-Übernahme durch Paramount erst im März

Die geplante Übernahme des Filmstudios Warner Bros. Discovery durch den Rivalen Paramount Skydance wird noch lange in der Schwebe bleiben. Denn die Wettbewerbsklage von 12 US-Bundesstaaten gegen den Zusammenschluss soll erst im März 2027 verhandelt werden. Ein kalifornisches Gericht legte jetzt den Verhandlungstermin fest. Für Paramount Skydance macht das den bereits rund 111 Milliarden Dollar schweren Deal noch etwas teurer. Um die Warner-Aktionäre zu überzeugen, hatte die Paramount-Spitze um Konzernchef David Ellison ihnen zusätzliche Zahlungen von rund 650 Millionen Dollar pro Quartal zugesagt, wenn die Übernahme bis Ende September nicht unter Dach und Fach sein sollte. Zudem wird dann die Zeit knapp. Die Unternehmen setzten sich eine Frist bis Anfang Juni 2027, um die Übernahme abzuschließen. Verstreicht sie, kann Warner Bros. Discovery den Deal aufkündigen - und von Paramount Skydance eine Vertragsstrafe von sieben Milliarden Dollar kassieren. Kritiker befürchten durch die Übernahme neben dem Verlust von Arbeitsplätzen auch eine hohe Konzentration von Medienmacht in den Händen der Ellison-Familie.