Prozess um Mord am US-Rapper Tupac: Staatsanwaltschaft spricht von Rache

    Ein junger Mann mit Bart und Glatze, er trägt viele Ringe an den Fingern, eine auffällige Kette um den Hals und eine Militärjacke. Er hebt den rechten Arm, um etwas zu gestikulieren.
    Rapper Tupac Shakur am 4. September 1996 in New York. Drei Tage später wurde er in Las Vegas erschossen. © picture alliance / AP Photo / Todd Plitt
    Vor knapp 30 Jahren ist der US-Rapper Tupac Shakur niedergeschossen worden. Am Montag nun begann mit den Eröffnungsplädoyers die Verhandlung im Prozess dazu. Auf der Anklagebank sitzt ein früherer Gang-Anführer. Er soll den Mord aus Rache organisiert haben, weil sein Neffe zuvor von dem Musiker zusammengeschlagen wurde, wie die Staatsanwaltschaft in Las Vegas erklärte. Die Verteidigung wies die Vorwürfe zurück. Tupac gilt als eine der prägendsten Figuren der Musikgeschichte; er starb 1996 im Alter von 25 Jahren. Die Neunziger waren geprägt durch oft gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen dem Rap der US-Ost- und Westküste; die Rivalität spielte auch in Songtexten eine große Rolle.