Proteste beim Londoner V&A Museum für existenzsichernde Löhne

Im Vorfeld der Eröffnung des neuesten Standorts des Victoria and Albert Museum in London, kurz V&A, gibt es Ärger um die Gehälter der Mitarbeiter. Tausende fordern, dass das Museum existenzsichernde Löhne zahlen soll. Das berichtet die britische Zeitung The Guardian. Zwar erhielten alle Mitarbeiter den Mindestlohn von 12,71 Pfund pro Stunde, der existenzsichernde Lohn in London liegt aber bei 14,80 Pfund. und den erhalten nicht alle. Bislang haben mehr als 21.000 Menschen eine Forderung nach Lohnerhöhung unterzeichnet. Viele andere Kultureinrichtungen wie die National Gallery, das National Theatre oder die Tate Gallery, zahlen bereits existenzsichernde Löhne. Am Samstag soll die Dependance V&A East in Stratford im Osten Londons eröffnen. Das ursprüngliche V&A-Museum wurde 1852 eröffnet. Seine Mission ist es, "Kunst und Design für alle zu fördern" sowie Design und Kreativität in all ihren Formen zu unterstützen. Das Haus beherbergt Millionen von Objekten und hat in den letzten Jahren hochkarätige Ausstellungen über Taylor Swift und Naomi Campbell sowie Fotografien aus der Sammlung von Sir Elton John und David Furnish gezeigt.